Video vom Klassenerhalt: Keiner trifft so oft wie Haching

Unterhaching - Die Hachinger hatten allen Grund zur Freude nach der furiosen Partie gegen Wacker Burghausen. Der ersehnte Klassenerhalt ist perfekt. Mit 4:0 fertigte die Spielvereinigung schwäche Gäste aus Burghausen ab.

Die Sektkorken haben im Sportpark nicht gerade geknallt, aber die Erleichterung war deutlich spürbar. Die SpVgg Unterhaching feierte am vorletzten Spieltag durch ein 4:0 über Wacker Burghausen den sportlichen Erhalt der 3. Liga. Aber es steht immer noch die Lizenzverweigerung durch den DFB im Raum, die Zitterpartie geht also weiter.

Präsident Engelbert Kupka verabschiedete die „Abwanderer“ Mijo Tunjic und Patrick Ziegler. Ihnen werden noch einige Kollegen ablösefrei folgen, so steht Michael Hefele vor einem Wechsel zum 1.FC Nürnberg II. Auf dem Spielfeld deklassierten die „jungen Wilden“ den oberbayerischen Konkurrenten. Am Schützenfest beteiligten sich Abdenour Amachaibou mit zwei Treffern, einmal traf Mijo Tunjic, dazu kam ein Eigentor der erschreckend schwachen Gäste. „Ich bin einfach nur noch stolz, wir galten vor der Saison als Absteiger Nummer eins und sind jetzt die Mannschaft mit den meisten geschossenen Toren, mit diesem deutlichen Sieg haben wir es vorzeitig geschafft“, freute sich Herrlich.

Der Ex-Nationalspieler hofft, dass er seine Arbeit fortsetzen kann, er verbindet dies sogar mit einer Kampfansage: „Wir wollen im Nachwuchsund Amateurbereich so stark werden wie der FC Bayern und der TSV 1860, dies ist aber nur möglich, wenn wir einen Hauptsponsor finden, sonst haben wir langfristig keine Chance.“ Noch gibt es in dieser Saison ein großes Ziel, wie im Vorjahr will man die Hauptrunde im DFB-Pokal erreichen und die leere Kasse füllen. Nächste Hürde ist am Mittwoch (18.30 Uhr, Sportpark) im Halbfinale des bayerischen Totocups erneut Burghausen. „Für uns ist es existenziell wichtig, dass wir im Pokal weiterkommen“, sagt Sportdirektor Manfred Schwabl. Er ist überzeugt, dass die Lücke von 300 000 Euro zur Lizenzerteilung geschlossen werden kann: „Wir haben vier Wochen Zeit, Sponsoren zu finden und werden intensiv arbeiten.“

Quelle: fussball-vorort.de

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