Pipinsried trifft im Totopokal auf Ligakonkurrenten

FC PipinsriedSaison 2011 2012dominik schön 3
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Dominik Schön und der FC Pipinsried treffen im Totopokal auf den FC Gundelfingen.

FC Pipinsried - Der FC Pipinsried hat kann sich nicht lange auf seinen Totopokal-Lorbeeren ausruhen. Schon drei Tage nach dem souveränen 3:1-Erfolg gegen den FC Affing treffen die Schützlinge von Spielertrainer Tobias Strobl auf den Ligakonkurrenten FC Gundelfingen.

Anpfiff am Samstag ist um 17 Uhr. Schon wieder Gundelfingen! Dreimal trafen die Pipinsrieder Kicker im Mai auf die Elf aus der Gärtnerstadt an der Donau. Zweimal verloren die Mannen des damaligen Interimstrainers Helmut Wirth. Vor allem das 0:3 im entscheidenden Relegations- Match schmerzt FCP-Boss  Konrad Höß noch heute. Tobias Strobl, der neue Spielertrainer der Gelb-Blauen, ficht die Vergangenheit selbstverständlich nicht an. Für ihn zählt nur das Hier und Jetzt. Die Mai-Pleite sieht er sogar als Vorteil: „Ich habe mit den Jungs gesprochen – die sind alle heiß darauf, die Scharte auszuwetzen.“ Mit der Leistungen seiner Mannen gegen Affing war der Ingolstädter so zufrieden, dass er ihnen am Donnerstag trainingsfrei gab.

Ist Strobl im Trainergeschäft noch ein unbeschriebenes Blatt, so ist sein Pendent auf der Bank der Schwaben ein alter Hase im Trainergeschäft. Stefan Anderl trat zuletzt an Ostern als Coach des TSV Aindling zurück. Nun ist er – wieder einmal – zu seinem Heimatklub zurückgekehrt. Eigentlich könnte mann den FC Gundelfingen in FC Anderl umtaufen. Stefan und vor allem sein Vater Hans prägten den Verein maßgeblich. Hans war – bis 2004 – mehr als 30 Jahre lang Manager. Sohn Stefan kickte für die Grün-Weißen und coachte sie. Die Gundelfinger qualifizierten sich für den Kick gegen Pipinsried nach einem 6:5 (2:2, 0:2)-Erfolg nach Elfmeterschießen gegen den Bayernligisten TSV Gersthofen. Hierbei lagen Anderls Jungs bereits nach elf Minuten 0:2 hinten. Stafan Anderls Namensvettern, Stefan Kerle und Stefan Winkler, schossen ihre Farben ins Shoot-out.

„Auch im Elfmeterschießen entscheidet die Leidenschaft“, sagte Anderl hinterher. Und diese Leidenschaft sollen seine Spieler am heutigen Samstag mit nach Pipinsried transportieren. Auf die aktuelle Führung des FCG ist Höß nicht gut zu sprechen. Den halben Donnerstag hat er versucht, deren Verantwortliche telefonisch zu erreichen, um eine Terminverlegung auf Sonntag oder besser noch auf die kommende Woche zu verlegen. „Das gibt’s doch nicht, dass drei Leute auf Anrufe und Rückrufwünsche nicht reagieren“, schimpft der Landesliga- Patriarch.

Quelle: fussball-vorort.de

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