Pullach bangt um Torjäger Akkurt

Einsatz wegen Fußverletzung fraglich: Torjäger Akkurt (gelb)
+
Einsatz wegen Fußverletzung fraglich: Torjäger Akkurt (gelb)

SV Pullach - Für das Gastspiel beim FC Affing am Sonntag (17 Uhr) heißt es für einige Spieler des SV Pullach wieder einmal: Zähne zusammenbeißen. Der Einsatz von Torjäger Akkurt bleibt fraglich.

Denn auch wenn Tabelle, Ergebnisse und nicht zuletzt der erfrischende Spielstil eigentlich eine völlig andere Sprache sprechen, so quält sich mancher Rabe derzeit doch von Partie zu Partie. „Ich bin froh, wenn die englischen Wochen vorbei sind“, sagt SVP-Trainer Carsten Teschke, dem gerade vorne nicht mehr viele Alternativen bleiben. „In der Offensive darf nichts mehr passieren.“

Beim 4:0 in Landshut ist aber schon wieder etwas passiert. Ausgerechnet Torjäger Orhan Akkurt, der endlich seine zwei ersten Saisontreffer feiern durfte, hat einen Schlag auf den Spann bekommen. „Der ganze Fuß ist dick“, bangt Teschke um den 28-Jährigen. Peter Beierkuhnlein, dessen Einsatz wegen Kniebeschwerden schon in Landshut in Frage stand, der dann aber 70 Minuten spielte, wird sich in jedem Fall durchbeißen müssen. Auch Jan Bergerhoff tastet sich nach Adduktorenproblemen langsam wieder heran. Trotzdem steht ein Fragezeichen hinter dem Neuzugang. „Ohne Belastung ist er zwar beschwerdefrei, aber man muss abwarten, wie es im Abschlusstraining läuft“, gab sich Teschke vor der letzten Übungseinheit vorsichtig.

Mehr Alternativen hat der Coach im Moment in der Defensive. Dennoch wird sich Florian Baier keine Auszeit gönnen. Der Abwehrchef hat ebenfalls einen geschwollenen Fuß, ist aber nicht aus der Hintermannschaft wegzudenken. „Er kann im Training pausieren, weil er im Spiel immer funktioniert“, schwärmt Teschke von der Zuverlässigkeit des 32-Jährigen. Damit ist Baier der „Oldie“ im Team. Zuletzt machte er ausgerechnet gemeinsam mit dem jüngsten Raben hinten dicht: Der 18-jährige Niklas Mooshofer hat sich nach zwei starken Auftritten von Beginn an erst einmal einen Stammplatz gesichert. „Mit den beiden hat das wunderbar geklappt“, freut sich Teschke, zumal damit Richard Heckel fürs defensive Mittelfeld frei wird, wo er zusammen mit Sebastian Schuff das Spiel in Landshut in einer schwierigen Phase an sich riss. „Das erwarte ich auch von meinen Führungsspielern“, so Teschke, der beim Drittletzten Affing zunächst ein zähes Ringen erwartet: „Da heißt es, hinten wenig zuzulassen, und vorne am besten die erste Möglichkeit nutzen, um es leichter zu haben.“

SV Pullach: Volz – Baier, Heckel, Mooshofer, Purschke, Meißner, Cukur, Schuff, Beierkuhnlein, Akkurt, Schuster

Quelle: fussball-vorort.de

Auch interessant

Kommentare