SV Pullach: Drei Punkte mit Verspätung

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Orhan Akkurt (l.) traf zum 2:0.

SV Pullach - Unter schwierigen Umständen hat der SV Pullach beim zuletzt siebenmal ungeschlagenen VfB Eichstätt einen 2:0 (1:0)-Sieg gelandet.

Wegen eines Staus auf der Autobahn brauchte der SVP-Tross vier Stunden, bis er endlich die Bischofs- und Universitätsstadt im Altmühltal erreicht hatte. Um 17.10 Uhr, also zehn Minuten nach der geplanten Anstoßzeit, stiegen die Spieler aus dem Bus. „Dann hatten sie noch zehn Minuten zum Warmmachen“, berichtete Theo Liedl, der sich seinen Einstand auf der Bank wohl auch etwas weniger hektisch gewünscht hätte. Erst zu Beginn der vergangenen Woche hatte der Manager nach Carsten Teschkes überraschendem Rücktritt vom Trainerposten das Amt selber übernommen.

 

Zunächst schien es so, als würden die Pullacher die Anreiseprobleme gut wegstecken. Schon in der ersten Minute vergab Orhan Akkurt nach Maxi Schusters Zuspiel eine Großchance. Aber diesem ersten Ausrufezeichen folgte eine schwache Phase. „Danach haben wir etwas Schwierigkeiten gehabt, bis wir ins Laufen gekommen sind“, gab Liedl zu.

 

Mitte des ersten Durchgangs setzten die Raben dann aber wieder eine tolle und diesmal auch von Erfolg gekrönte Aktion: Über Akkurt und Gianluca Simari kam der Ball zu Schuster, der die Führung besorgte (22.), nach einer „Super-Kombination“, wie Liedl mit der Zunge schnalzte. So richtig rund lief es aber auch für den Rest der ersten Halbzeit noch nicht. „Wir hatten vielleicht schwere Füße, waren zu weit von den Gegenspielern weg“, monierte Liedl.

 

Mangels Flutlicht und angesichts der nahenden Dunkelheit waren den Akteuren nur fünf Minuten Pause vergönnt, womit der SVP deutlich besser zurechtkam. „In der zweiten Halbzeit haben wir richtig gut gespielt“, fand Liedl. Die Raben legten schnell das 0:2 nach, diesmal traf Akkurt nach Simari-Vorlage (51.). Das roch schon nach der Entscheidung, zumal der SVP weiter das Geschehen diktierte und durch Simari, Schuster, Akkurt oder Andreas Roth beste Gelegenheiten besaß, den Vorsprung auszubauen. Weil dies nicht gelang, musste Liedl noch einmal bangen: „So zwischen der 70. und 80. Minute sind wir noch einmal in Schwierigkeiten gekommen.“ Doch konnten sich Coach und Mitspieler in dieser Phase auf ihren Torwart verlassen. „Sandro Volz hat da zweimal überragend gehalten“, lobte Liedl, der aber auch das ganze Team mit einem großen Kompliment bedachte: „Gratulation an die Mannschaft und Hut ab, wie sie die Umstände weggesteckt hat!“

Quelle: fussball-vorort.de

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