SV Pullach festigt zweiten Platz

Unbändiger Kampfgeist: Selbst im Liegen und bedrängt von zwei Rosenheimern gibt Volkan Cukur nicht auf.
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Unbändiger Kampfgeist: Selbst im Liegen und bedrängt von zwei Rosenheimern gibt Volkan Cukur nicht auf.

SV Pullach - Mit einem knappen, aber verdienten 1:0 (0:0)-Heimsieg über den SB DJK Rosenheim hat der SV Pullach den zweiten Platz in der Bayernliga Süd untermauert.

Pullach – Theo Liedl hatte sich die Partie in etwa so vorgestellt, wie sie dann tatsächlich lief. „Es war das erwartet schwere Spiel, sehr intensiv und kampfbetont“, fand Pullachs Manager und Trainer in Personalunion. Wie von ihm prognostiziert, präsentierten sich die Gäste stärker, als es ihr 13. Tabellenplatz vermuten ließ. „Es war ein Bayernliga-Spiel auf hohem läuferischem Niveau, und zwar von beiden Seiten“, betonte Liedl.

 

Gerade in den ersten 45 Minuten leisteten die Rosenheimer zähen Widerstand. „So wenige Chancen hatten wir lange nicht mehr“, räumte Liedl ein, „aber zwei, drei sehr gute in der ersten Halbzeit, wo man sagt, ein Tor müsste man da mindestens machen, gab es doch.“ So nagelte Maxi Schuster den Ball an die Latte, Orhan Akkurt scheiterte mit einem Kopfball an Torwart Simon Vockensperger, Jan Bergerhoff zielte in aussichtsreicher Position zu hoch. Bergerhoff war es auch, der im zweiten Durchgang in Rücklage kam und deshalb übers leere Tor schoss. Kurz darauf fiel dann aber das erlösende 1:0 durch Andreas Roth, der eine schöne Kombination über Schuster und Akkurt abschloss (63.).

 

So richtig brenzlig wurde es für Pullach danach zwar nicht, dennoch zitterte Liedl bis zum Abpfiff: „Rosenheim hatte keine zwingenden Chancen, aber es war doch spannend bis zum Schluss, weil du bei einer knappen Führung ja nie weißt, ob nicht noch was passiert.“ Um so mehr freute sich der 50-Jährige, als der Erfolg, mit dem sein Team den zweiten Tabellenplatz untermauerte, unter Dach und Fach war: „Der Sieg war absolut verdient. Wir hätten es uns einfacher machen können, wenn wir früher in Führung gegangen wären oder das 2:0 nachgelegt hätten. Ich bin aber absolut zufrieden. Ich freue mich vor allem, dass wir zu null gespielt haben. 1:0 ist ein schönes Ergebnis.“

Quelle: fussball-vorort.de

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