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Pullach liebäugelt mit Bayernliga - Aber ohne hochkarätige Neuzugänge

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Carsten Teschke
Pullachs Trainer Carsten Teschke sieht mit Spannung der kommenden Saison entgegen. Foto: Archiv bro

SV Pullach – Das vierte Landesliga-Jahr der Pullacher steht unter ganz besonderen Vorzeichen: Denn aufgrund der Spielklassenreform in Bayern ist ein Abstieg ausgeschlossen.

VON UMBERTO SAVIGNANO

Entsprechend gelassen gibt sich Coach Carsten Teschke: „Der SVP kann gar nichts verlieren. Wir sind in der sechsten Liga und wir werden schlechtestenfalls auch nach der Saison in der sechsten Liga sein.“

Möglich ist aber auch der Sprung in die fünfthöchste Spielklasse. „Dazu müssten wir unter die ersten acht kommen. Wenn wir von Verletzungen verschont bleiben, haben wir da sportlich gute Chancen“, sagt Teschke, doch ein Muss sei dies nicht, denn: „Ich weiß nicht, ob das für den SV Pullach von der Vereinsstruktur her auf Dauer machbar ist.“ Zudem wird die Konkurrenz im bevorstehenden Qualifikationsjahr wohl hart sein wie nie zuvor. „Die ganze Liga hat den Aufstieg als Ziel. Und einige Vereine haben auch bestimmt kräftig aufgerüstet.“

Einige Verletzte greifen wieder an

An der Gistlstraße hält sich der personelle Aufwand dagegen in Grenzen. Offiziell bleibt der Kader etwa so groß wie bisher. Den Abgängen von Markus Rieger (zum TSV Solln), Philipp Schlichting (zurück in seine Heimat nach Norddeutschland) und Christian Will (pausiert) stehen mit den variabel einsetzbaren Peter Beierkuhnlein vom FC Falke Markt Schwaben und Christopher Meißner vom SC Fürstenfeldbruck sowie Torwart Patrick Schünemann vom TSV Poing drei Neuzugänge gegenüber. Bedenkt man jedoch, dass Rieger verletzungsbedingt in der vergangenen Saison ohnehin kaum gespielt hat, und dass die in der Rückrunde aus beruflichen Gründen nicht verfügbaren Stefan Benzinger und Michael Berchtold jetzt in der Saisonvorbereitung wieder voll angreifen wollen, ergibt sich in der Praxis ein Zuwachs an Spielern. Außerdem suchen auch Nils Heise und Daniel Schmeer nach langer Verletzungspause wieder den Anschluss. „Bei beiden wird es aber wohl die gesamte Vorrunde dauern, bis sie wieder auf dem alten Leistungsstand sind“, warnt Teschke vor überzogenen Erwartungen an die Rekonvaleszenten.

Ausgewogenenes Vorbereitungspogramm

Das erste Vorbereitungsspiel gewann der SVP gegen den Landesligisten SpVgg Deggendorf mit 3:1 (3:0), Christian Duswald erzielte alle drei Treffer, Toni Rauch vergab zudem einen Elfmeter. „Aussagekräftig ist dieser frühe Test aber nicht“, betont Teschke, der in den Partien beim TSV Aindling (Samstag, 16 Uhr), gegen die FT Starnberg (Sonntag, 14 Uhr), die SpVgg Unterhaching II (Mittwoch, 6. Juli, 19 Uhr), den FC Deisenhofen (Samstag, 9. Juli, 17 Uhr) und den 1. FC Miesbach (Mittwoch, 13. Juli, 19 Uhr) noch reichlich Gelegenheit hat, seine Stammformation zu finden, ehe mit der Toto-Pokal-Qualifikation (Termin: 15.-17. Juli, Auslosung am Freitag) erstmals die Pflicht ruft. In die Liga starten die Raben am Samstag, 23. Juli, zuhause gegen den TSV Landsberg. Die Partie wird schon um 14 Uhr angepfiffen. Dieser frühe Anpfiff ist zwar eine Ausnahme, doch gilt an der Gistlstraße künftig generell eine neue Anstoßzeit, nämlich 15 statt wie bisher 16 Uhr.

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