Raben fliegen der Bayernliga entgegen

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Maxi Schuster und der SV Pullach erwarten die SpVgg Plattling.

SV Pullach - Für das Heimspiel des SV Pullach gegen den Abstiegskandidaten SpVgg Plattling am Samstag (15 Uhr) fordert Trainer Carsten Teschke „ein Feuerwerk“ seiner Offensive.

von Umberto Savignano

Vor einer Woche musste Teschke lange zittern, ehe er beim 2:0-Pflichtsieg über den FC Vilshofen durch die Tore von Volkan Cukur und Maxi Schuster in der 81. und 84. Minute erlöst wurde. Nun stellt sich ein weiteres abstiegsgefährdetes niederbayerisches Team an der Gistlstraße vor. Plattling liegt auf Rang 16, zwei Zähler und zwei Plätze hinter Vilshofen, mit fast identischem Torverhältnis (27:44 gegenüber 24:44). Teschke weiß, was da auf seine Mannschaft zukommt: „Es wird wohl ein ähnliches Spiel wie gegen Vilshofen. Die Plattlinger werden sehr defensiv anfangen und sich denken, wenn wir einen Punkt mitnehmen, ist es gut.“ So wie im Hinspiel, das 0:0 endete. Nicht nur die Voraussetzungen entsprechen denen der Vorwoche, auch die Pullacher Startelf wird wohl die selbe sein. Teschke setzt also nach dem Ausfall von Torjäger Orhan Akkurt (Ellenbogenbruch) weiter auf die Variante mit den zwei offensiven Mittelfeldspielern Cukur und Peter Beierkuhnlein, Burkibar Cissé im Sturmzentrum sowie Schuster und Andreas Roth auf den offensiven Außenpositionen. Allerdings erhofft er sich von diesem Quintett noch mehr Schwung: „Ich erwarte mir, dass wir zwingender werden und das Tor diesmal früher machen. Der Spielaufbau passt, aber auf den letzten 20, 30 Metern vor dem Tor ist noch Luft nach oben.“ Und da sei sein junges Trio in der Spitze gefragt: „Cissé, Schuster und Roth sind alles gute Fußballer, läuferisch stark. Ich erhoffe mir, dass sie ein Feuerwerk abbrennen.“

Über das Duo dahinter sagt der Coach: „Beierkuhnlein hat seinen Part als zweiter offensiver Mittelfeldspieler sehr gut erfüllt. Cukur war in den ersten Spielen nach der Winterpause stärker, er hängt gerade ein bisschen durch. Von ihm, als erfahrenem Spieler, erwarte ich mir noch mehr.“ Auch wenn Teschke derzeit nicht alle seine Vorstellungen erfüllt sieht: Im Frühjahr präsentiert sich seine Elf von allen Spitzenteams mit sieben Siegen aus acht Spielen, zumindest rein statistisch, am stabilsten.

Die Raben scheinen der Bayernliga entgegenzufliegen. Doch für den Trainer ist das derzeit noch überhaupt kein Thema. „Das mag aktuell so sein, aber wenn gegen Plattling nach 90 Minuten nicht das gewünschte Ergebnis steht, sieht es wieder anders aus. Deshalb interessiert mich nicht, was die anderen machen. Wir müssen unser eigenes Spiel gewinnen. Punkt, aus!“

SV Pullach: Volz – Purschke, Baier, Heckel, Meissner, Schuff, Cukur, Beierkuhnlein, Schuster, Cissé, Roth

Quelle: fussball-vorort.de

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