Pullach mit Respekt vor Rosenheim

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SV Pullach - So eine erste Halbzeit wie zuletzt beim 3:4 in Aichach will Theo Liedl möglichst nicht mehr erleben. Doch, weil sich sein Team dort nach einer Kabinenpredigt enorm steigerte, den 1:4-Rückstand fast noch ausgeglichen hätte, ließ Pullachs Manager und Interimstrainer das Thema in der Vorbereitung auf das Heimspiel am Samstag (15 Uhr) gegen den SB DJK Rosenheim ruhen.

„Die Sache hat sich erledigt. Wir sind einfach von Anfang an nicht in Tritt gekommen. So was gibt’s manchmal. Und man muss auch sagen: Aichach hat richtig Vollgas gegeben.“ Die Rosenheimer werden als Tabellen-13. im Vergleich zum Spitzenreiter vermutlich wesentlich zurückhaltender beginnen. Gleichwohl zeigt Liedl Respekt vor dem SB-DJK: „Es wundert mich, dass die nur im hinteren Mittelfeld stehen. Das ist eine gestandene Bayernliga-Mannschaft, die mit dem Ex-Profi Günter Güttler einen erfahrenen Trainer hat.“ Und ein wenig stabilisiert haben sich die Innstädter zuletzt, zumindest auf eigenem Platz. „Sie haben die letzten drei Spiele zuhause gewonnen und werden sicher bemüht sein, auch mal auswärts zu punkten. Wir werden es sicher nicht leicht haben“, glaubt Liedl.

Zumal einige Ausfälle zu beklagen sind: Kapitän Richard Heckel, der in Aichach gerade erst in die Startelf zurückgekehrt war, hat wieder einen Schlag auf den Mittelfuß bekommen, Peter Beierkuhnlein ist beruflich in Hamburg und Gianluca Simari muss wegen Rückenproblemen passen. „Das tut uns weh, denn er ist ein ganz feiner Fußballer“, bedauert Liedl zwar das Fehlen des Ex-Heimstetteners, der sich in den vergangenen Wochen als torgefährlicher Ankurbler des Pullacher Spiels entpuppt hat. Doch Jammern liegt Liedl fern, schließlich steht mit Volkan Cukur ein Simari-Vertreter bereit, der an der Gistlstraße meist Stammspieler war und das volle Vertrauen des Managers genießt: „Er ist ein anderer Spielertyp, aber wir wissen, was er kann.“ Und auch Heckel wird durch den vom TSV 1860 München II gekommenen Regionalliga-Spieler Christoph Dinkelbach prominent und fußballerisch hochwertig ersetzt. „Wir haben ja einen breiten Kader“, betont Liedl selbstbewusst.

Die Auswahl ist groß genug, um sogar noch den einen oder anderen Wechsel aus freien Stücken zu erwägen: „Wir haben viele Leute, die ganz eng dran sind.“ Zumindest stehen diesmal mit Moritz Wolf-Weisbrod, der zuletzt in der Reserve gute Leistungen zeigte, und dem ehemaligen Deisenhofner Markus Mayer, der nach längerer Verletzungspause auf sein Comeback brennt, zwei weitere Alternativen im Kader.

Quelle: fussball-vorort.de

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