Pullach siegt, Frank Schmöller kommt

Übernimmt den Trainerjob beim SV Pullach: Frank Schmöller. Der 47-Jährige war im Januar beim FC Ismaning entlassen worden, was für viel Wirbel gesorgt hatte.
+
Übernimmt den Trainerjob beim SV Pullach: Frank Schmöller. Der 47-Jährige war im Januar beim FC Ismaning entlassen worden, was für viel Wirbel gesorgt hatte.

SV Pullach - Doppelerfolg für Theo Liedl: Als Interimscoach des SV Pullach durfte er sich über einen 1:0 (1:0)-Sieg bei der SpVgg Hankofen-Hailing freuen, als Manager konnte er Vollzug in der Trainerfrage melden. Der neue Mann auf der Bank heißt Frank Schmöller.

Vor der Amtseinführung von Ex-Profi Schmöller feierte Liedl mit dem SVP noch einmal einen wichtigen Erfolg auf dem Fußballfeld. Mit dem 1:0 beim Tabellenfünften Hankofen-Hailing schüttelten die zweitplatzierten Raben einen ihrer Verfolger ab. Und der bestätigte durchaus seine bisher gute Saison. „Hankofen ist eine hervorragende Mannschaft, die uns alles abverlangt hat“, lobte Liedl die Hausherren nach einem engen und interessanten Match. „Es war eine sehr intensive Begegnung auf hohem Niveau.“

Unterm Strich hatten die Raben allerdings mehr Torchancen als die Niederbayern. Die allererste war gleich eine der größten: Jan Bergerhoffs Kopfball parierte Maximilian Putz mit einem Riesenreflex (9.). Machtlos war der Keeper und Kapitän der SpVgg aber bei der schön herausgespielten Pullacher Führung: Ein Diagonalpass von Florian Baier erreichte Maxi Schuster, der den Ball in den Rücken der Abwehr spielte, Christoph Dinkelbach schob überlegt ein (26.). Schuster selbst scheiterte kurz darauf am herausragenden Putz (37.).

Weitere Gelegenheit der Gäste nach der Pause, etwa durch Bergerhoff (46.), Andreas Roth (56.) und zweimal Orhan Akkurt (60., 72.), folgten. „Das einzige, was man der Mannschaft heute vorwerfen kann, ist, dass sie nicht das 2:0 nachgelegt hat“, so Liedl, der ansonsten von der Vorstellung gegen den starken Gegner richtig angetan war: „Ein Riesenkompliment an die Truppe, die gut dagegen gehalten und auch richtig guten Fußball gespielt hat. Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung.“ Dank ihres kompakten Auftretens ließen die Pullacher nichts anbrennen. Nur einmal mussten sie wirklich um die drei Punkte zittern, als der Ex-Hachinger Stefan Alschinger per Freistoß den Pfosten traf (77.). „Da hatten wir Glück, aber insgesamt war der Sieg verdient“, fand Liedl.

Quelle: fussball-vorort.de

Auch interessant

Kommentare