2:3 - Pullach verliert den Anschluss

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Trainer Carsten Teschke muss in den kommenden Spielen eine Lösung für den Abwärtstrend seiner Mannschaft finden.

SV Pullach – Der SV Pullach hat den Anschluss an die Spitzengruppe der Landesliga Südost verloren. Die Niederlage gegen Waldkirchen setzt den Negativtrend der vergangenen Spieltage fort.

Der aktuelle Trend fand im Duell zwischen dem SV Pullach und dem TSV Waldkirchen auf beiden Seiten seine Fortsetzung, zum Verdruss der Gastgeber, die durch das 2:3 (1:2) auf Platz drei abgerutscht sind und nun einige Verfolger im Nacken haben. Darunter auch den siegreichen Gegner aus Niederbayern, der auf Platz vier vorgerückt ist und nur noch einen Punkt hinter den Raben liegt.

Warum die Waldkirchner seit jetzt sieben Spielen mit fünf Siegen und zwei Unentschieden in der Erfolgsspur sind, machten sie in Pullach deutlich. „Die Gäste hatten nicht unverdient das bessere Ende für sich. Ihr Sieg war der Lohn für ihre enorme Willenskraft und Einsatzbereitschaft“, erkannte SVP-Sprecher Axel Bennewitz die Stärke der Niederbayern an. Moral zeigten aber auch die Pullacher, die zweimal einen Rückstand wettmachten. Matthias Url markierte früh das 0:1, als er sich gegen Antonio Misura durchsetzte und dem nach einer Schulterverletzung zwischen die Pfosten zurückgekehrten Stammkeeper Gil Shohat keine Chance ließ (9.). Im Gegenzug nutzte Orhan Akkurt einen Handelfmeter zum Ausgleich (11.). Erneut Url traf zum 1:2-Pausenstand (35.). Bemerkenswert: Schon während der ersten Halbzeit wechselte Pullachs Trainer Carsten Teschke zweimal, in der Offensive kam Burkibar Cissé für Daniel Schmeer (34.), in der Defensive Onur Misirlioglu für Antonio Misura (43. ).

Mit den frischen Kräften drückte der SVP auf den Ausgleich, der durch Maximilian Schusters Schuss aus spitzem Winkel nach einem schlauen Freistoß-Flachpass von Andreas Roth auch gelang (63.). Danach wackelte Waldkirchen, fiel aber nicht. „Unsere Mannschaft hat es versäumt, diese zugegebenermaßen kurze Schwächephase zu nutzen“, bemängelte Bennewitz. Die Gäste zeigten sich da schon abgebrühter: Martin Krieg erzielte den Siegtreffer (86.) in einem Spiel, das für die Zuschauer einiges zu bieten hatte, wie Bennewitz fand: „Es war eine packende und aufregende Partie, beide Mannschaften gönnten sich kaum eine Ruhepause.“

Doch darüber freuen konnten sich am Ende nur die Gäste- Fans.

um

Quelle: fussball-vorort.de

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