Pullachs Trainer Theo Liedl: "Aichach ist der Top-Favorit!"

Im direkten Duell beim Bayernliga-Tabellenführer BC Aichach am Samstag (14 Uhr) will der SV Pullach Tuchfühlung zur Spitze herstellen.

Pullach – Vier Punkte Rückstand weisen die auf Rang zwei liegenden Raben zum Liga-Primus auf. Damit steht der Neuling sicher besser da, als man an der Gistlstraße erwartet hatte. Die Aichacher erfüllen bislang hingegen nur ihre eigenen Ansprüche. Nachdem sie zuletzt zweimal in der Relegation gescheitert sind, wollen sie diesmal unbedingt in die Regionalliga aufsteigen. „Aichach ist der absolute Top-Favorit“, findet Pullachs Trainer Theo Liedl.

 

Für das große Ziel haben die Schwaben in den vergangenen Jahren personell enorm aufgerüstet. Namhafte Spieler, darunter etliche Ex-Profis, findet man in allen Mannschaftsteilen: Christian Doll, Mariusz Suszko, Sebastian Kinzel und gelegentlich sogar noch Trainer Marco Küntzel (37), der unter anderem in der Bundesliga für Arminia Bielefeld und Borussia Mönchengladbach spielte, sorgen für Offensivschwung, dahinter zieht der Ex-Hachinger Sebastian Mitterhuber die Fäden, die Abwehr hält mit Andreas Brysch ein weiterer ehemaliger Drittliga-Akteur der SpVgg zusammen.

 

Der illustre Kader flößt Liedl Respekt, aber keine Furcht ein. Und bei seinen Spielern geht er von einer ähnlichen Einstellung aus: „Wir haben keinen Druck, wollen Spaß am Fußball haben. Aber wir wollen auch vorn dabei bleiben, das muss man nicht schwach reden. Wir fahren also hochmotiviert da hin. Die Jungs haben sehr gut trainiert, und sie wissen, dass sie eine sehr gute Leistung abrufen müssen.“ Eine Steigerung gegenüber dem zumindest phasenweise durchaus annehmbaren Auftritt beim 3:3 gegen die SpVgg Unterhaching II sei jedenfalls unerlässlich. „Wir haben das Spiel gut analysiert. Das waren vermeidbare, einfache individuelle Fehler bei den Gegentoren. Natürlich müssen wir das in Aichach deutlich besser machen, sonst haben wir keine Chance“, weiß Liedl, doch zugleich betont er: „Wir müssen aber nicht nervös werden, schließlich haben wir nach wie vor die beste Abwehr.“

 

Nervös muss den Coach ganz bestimmt nicht die Personalsituation machen. „Ich kann aus dem Vollen schöpfen“, freut er sich,  „auch Richard Heckel ist wieder dabei und wird in der Startelf stehen.“ Für wen der Kapitän ins Team rückt und ob es noch weitere Wechsel geben wird, ließ Liedl offen: „Das entscheide ich am Vormittag vor dem Spiel. Alternativen genug habe ich ja.

 

 

 

Quelle: fussball-vorort.de

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