Nach 0:5: Wiedergutmachung im Derby?

Rosenheim empfängt echten Brocken: 1860 München II zu Gast

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Wollen gegen die Münchener Löwen Wiedergutmachung betreiben: Die Rosenheimer um Dominik Haas (vorne).

TSV 1860 Rosenheim - Dringend Wiedergutmachung betreiben muss die Teschke-Elf, wenn es zu einem weiteren großen Highlight für die Sechziger kommt. Am Samstag, 14 Uhr, gastiert niemand Geringerer als der „große Namensvetter“ aus München, der TSV 1860 II.

Neben dem Gastspiel des FC Bayern (im August) ist dies sicherlich der zweite große Saisonhöhepunkt für die Kathrein-Elf. Dabei wollen die Mannen von Dirk Teschke unbedingt besser abschneiden, als am Mittwoch beim FC Augsburg II, wo man sich eine empfindliche 0:5-Schlappe eingefangen hat.

„Dass man sich nach einem 0:2 völlig aufgibt, darf nicht passieren“, schimpfte Trainer Dirk Teschke und wird wohl angesichts der schwachen Vorstellung seiner Mannschaft auch die eine oder andere personelle Umstellung vornehmen.
An der Kadersituation hat sich indes nichts geändert. Michael Pointvogel, Florian Pflügler und Ozan Tuncali fehlen nach wie vor verletzt, Kapitän Michael Kokocinski muss wegen einer verschleppten Grippe ebenfalls weiter passen. Innenverteidiger Christian Hofmann befindet sich im Aufbautraining. Ob für ihn am Samstag schon Platz im Kader ist, muss man abwarten.

Teschke hat durchaus Wahlmöglichkeiten

Ansonsten steht das identische Personal wie in den letzten Spielen zur Verfügung, so dass Teschke durchaus Wahlmöglichkeiten hat. Der namhafte Gegner aus der Landeshauptstadt zeigte zuletzt übrigens eine aufsteigende Formkurve. Seit drei Spielen ist die Mannschaft von Trainer Alexander Schmidt nun schon ungeschlagen. Sehr erfreulich war dabei vor allem der 2:1-Sieg am 14. Spieltag gegen Tabellenführer FV Illertissen. Zuletzt gab es gegen Memmingen (1:1) und Ingolstadt (2:2) jeweils Unentschieden für die Blau-Weißen, die in Rosenheim am Samstag sicherlich von vielen Fans unterstützt werden.

Die Mannschaft der Löwen rekrutiert sich hauptsächlich aus Spielern aus dem eigenen Nachwuchsleistungszentrum, wobei mit Christoph Rech auch ein Verteidiger dabei sein wird, der das Fußballspielen einst beim TSV 1860 Rosenheim gelernt hat. Verstärkungen aus dem Profi-Kader sind hingegen wohl eher nicht zu erwarten, obwohl das Bundesliga- Team der Münchner erst am Montag gegen Erzgebirge Aue antreten muss.

Für das Match haben die Rosenheimer übrigens einen Karten-Vorverkauf eingerichtet:
Am Freitag, 19. Oktober, können von 15 bis 18 Uhr in der Geschäftsstelle des TSV 1860 Rosenheim, Jahnstraße 25, bereits im Vorfeld Eintrittskarten erworben werden.
Am Spieltag öffnen die Stadionkassen und -tore um 12 Uhr. Sitzplätze gibt es für 15 Euro, Stehplätze kosten 10 (Vollzahler), 8 (ermäßigt laut Aushang) bzw. 6 Euro (Schüler, Kinder).

Quelle: fussball-vorort.de

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