Im Kellerduell der Regionalliga Bayern trifft TSV 1860 Rosenheim auf das Schlusslicht Pipinsried. Die Sechzger könnten mit einem Sieg die Abstiegs ...

Rosenheim hofft gegen Pipinsried auf zweiten Sieg in Folge

Zweikampf im Tabellenkeller: Nach dem 2:1-Erfolg gegen die Ingolstädter Reserve will der TSv 1860 Rosenheim auch gegen das Schlusslicht FC Pipinsried einen wichtigen Dreier im Abstiegskampf einfahren. F: Haelke

Und nun steht mit dem direkten Kontrahenten im Abstiegskampf aus Pipinsried der nächste schwere Brocken auf dem Programm. Die Elf von Spielertrainer Fabian Hürzeler nimmt aktuell mit 26 Zählern den letzten Tabellenplatz ein.

Bei noch ausstehenden vier Begegnungen und nun fünf Punkten Abstand zum ersten Relegationsplatz, den der Gegner aus Rosenheim einnimmt, ist die Auseinandersetzung mit dem TSV 1860 für die Heimmannschaft sowas wie die letzte Möglichkeit nochmal heranzukommen. Es steht somit für beide Teams enorm viel auf dem Spiel, für die Pipinsrieder nochmal deutlich mehr als für den Gast aus der Innstadt.

Der Druck ist daher schon fast unmenschlich, könnte die Emilio-Elf auch mit einem Unentschieden ganz gut leben – auch wenn zum direkten Ligaverbleib eigentlich ein Sieg zwingend erforderlich ist – steht für den FC Pipinsried alles auf dem Spiel. Für die Mannen um Kapitän Maximilian Zischler zählt im „do-or-die“-Spiel nur ein Dreier. Die Leistungen der Dachauer waren in den letzten Wochen durchaus ansprechend, jedoch hatte man wie zuletzt in Buchbach bei der 0:1 Niederlage nicht unbedingt das Glück auf seiner Seite. Die Bilanz von lediglich vier Punkten aus den letzten sechs Begegnungen spricht Bände. Nur beim 1:0 Sieg in Aschaffenburg konnten drei Punkte eingefahren werden. Dabei kann Trainer Fabian Hürzeler neben seinen eigenen herausragenden Qualitäten u.a. auf die Dienste von Torjäger Kasim Rabihic (bisher 12 Treffer), dem Topvorlagengeber der Liga Amar Cekic (15 Torvorbereitungen) sowie auch dem überragenden Keeper Thomas Reichlmayr setzen. Stürmer Marian Knecht, der nach der Saison zu Türkgücü-Ataspor wechselt, wird jedoch vermutlich mit Muskelfaseriss fehlen.

„Sie haben schon wahrlich sehr viel Qualität in ihren Reihen, daher verwundert der letzte Tabellenplatz des FC Pipinsried schon sehr. Jedoch wenn man hinten drin steht, hat man das Glück nicht unbedingt gepachtet, davon können wir auch ein Lied singen. Wir erwarten einen hochmotivierten und voll fokussierten Gegner, der seine vermutlich letzte Chance gegen uns unbedingt noch nutzen möchte. Wir werden gewappnet sein, erst mal abwarten und in der Defensive versuchen sicher zu stehen. Mit dem 2:1 Sieg vom letzten Spieltag im Rücken gehen wir durchaus selbstbewusst in die Partie. Zudem haben wir uns in den letzten Wochen auf des Gegners Plätzen ganz gut verkaufen können. Darüber hinaus wollen wir uns für die 0:2 Hinrunden-Niederlage möglichst revanchieren. Wir wollen definitiv was Zählbares mitnehmen“, so der überzeugte Coach der Gäste Thomas Kasparetti.

Dabei kann dieses Mal Angreifer Luftetar „Lufti“ Mushkolaj aufgrund seiner unnötigen Roten Karte aus dem Spiel gegen den FC Ingolstadt II nicht mitwirken. Kapitän Matze Heiß ist noch mit Oberschenkel-Problemen fraglich, die Physios geben aber ihr Bestes um den Abwehrspieler bis zum Samstag wieder fitzumachen. Ansonsten steht den beiden Trainern Kasparetti und Straßhofer derselbe Kader wie zuletzt zur Verfügung.

Aus den letzten fünf Begegnungen konnte der TSV 1860 Rosenheim beachtliche acht Zähler holen und musste nur gegen den VfB Eichstätt eine vermeidbare 3:4 Heimniederlage einstecken. Sollte der zuletzt so treffsichere Stürmer Markus Einsiedler – er traf viermal in den letzten drei Begegnungen – weiter so konsequent seiner Kernkompetenz nachgehen und auch die Abwehr kompakt und sicher stehen, dürfte ein positives Ergebnis im Dachauer Hinterland nicht unrealistisch sein.

Es werden jedoch 90+X Minuten voller Hingabe, Leidenschaft, Kampf, Einsatz und Wille dafür notwendig sein. Wer von den beiden Kontrahenten diese Eigenschaften mehr abrufen kann hat gute Karten das Spiel für sich entscheiden zu können. Anschließend stehen nur noch drei Ligarunden auf dem Programm, die Möglichkeiten mehr Punkte einzuheimsen und den Tabellenplatz damit zu verbessern schwinden also von Woche zu Woche.

Quelle: fussball-vorort.de

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