Rosenheim siegt: Pongratz atmet durch und lobt die Youngsters

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„Wir sind auf dem richtigen Weg“, urteilte ein hoch zufriedener Trainer Matthias Pongratz

TSV 1860 Rosenheim - Ein bisschen darf man wieder durchatmen beim TSV 1860 Rosenheim. Die Erleichterung war zu spüren nach dem 3:1-Erfolg im Nachholspiel der Fußball-Bayernliga beim Schlusslicht Freier TuS Regensburg , das Balsam war auf die Wunden, die die Niederlage am Samstag in Hof hinterlassen hatte.

„Wir sind auf dem richtigen Weg“, urteilte ein hoch zufriedener Trainer Matthias Pongratz, der vor allem „die Kompaktheit“ seiner Mannschaft lobte, die bis auf eine Ausnahme keine Chance für den Gegner zugelassen hatte. Und, im Gegensatz zum Spiel in Hof, auch selbst traf. „Diesmal hatten wir auch wieder das Glück vor dem Tor“, freute sich Pongratz darüber, dass dieser unbedingte Wille, ein Tor zu machen, deutlich erkennbar war, so, wie er es in den letzten Tagen gefordert hatte.

Das relativ frühe 1:0 durch Matthias Huber, der nach einer abgewehrten Ecke von der Sechzehnmeterlinie vehement ins Netz traf, war eine Befreiung, nun war die Sicherheit zurück, die Souveränität, um einen Gegner zu beherrschen, der nach seinem Überraschungssieg in Schalding-Heining so etwas wie einen leichten Aufwind, die aufkeimende Hoffnung verspürt hatte, doch noch dem Abstieg entrinnen zu können. „Man merkte, dass sie gegen uns unbedingt nachlegen wollten“, so Pongratz.

Doch sein Team stand sicher, ließ nichts aufkommen, was den Regensburgern noch mehr Mut hätte machen können. Im Gegenteil. „Nach unserem 2:0 begannen sie, sich aufzugeben“, schilderte Pongratz die Minuten nach dem Treffer von Dominik Haas, der seine starke Leistung mit einem herrlichen Treffer krönte. Im Mittelfeld hatte er sich durchgesetzt und aus 20 m abgezogen. „Dieses Tor hat er sich verdient, er war unser Dreh- und Angelpunkt“, lobte der Coach seinen Ersatz-Kapitän, der den gesperrten Michael Kokocinski glänzend vertrat.

Nach 54 Minuten also war das Spiel entschieden

Nach 54 Minuten also war das Spiel entschieden, Einsiedlers Kopfball zum 3:0 nach einer Ecke beseitigte auch den letzten Zweifel. „Danach ist bei uns die Spannung ein bisschen abgefallen“, so Pongratz. Ihre einzige Chance des Spiels nutzten die Regensburger zum Ehrentreffer durch den eingewechselten Martin Sautner. Doch das tat der Rosenheimer Freude keinen Abbruch mehr. Pongratz lobte neben Haas vor allem die Jungspunde, Matthias Huber hatte mit seinem Tor die Weichen gestellt, Julian Richter hatte eine Klassepartie als Sechser gespielt, war unglaublich viel gelaufen. „Wenn er jetzt auch mal eine seiner Chancen nutzen klann, macht er sicher einen weiteren Schritt nach vorne“, vermutet der Trainer, der auch den Innenverteidiger Georg Lenz in sein Loblied auf die Jugend einschloss: „Er hat sehr gut gespielt.“

Nun aber, das ist auch Pongratz klar, muss nachgelegt werden. Mit einem Sieg am Samstag (15 Uhr) im Jahnstadion gegen den TSV Großbardorf könnte das Kathrein-Team den guten Weg, auf dem es der Trainer sieht, mit Riesenschritten fortsetzen. „Wenn wir weiter so diszipliniert auftreten, werden wir die nötigen Punkte gegen den Abstieg holen“, ist sich Pongratz sicher. Doch das Programm hat es in sich: Nach dem Großbardorf-Spiel muss man dreimal auswärts ran, in Ismaning, Schweinfurt und Würzburg, ehe am 29. April der TSV Buchbach zum Derby nach Rosenheim kommt. Harte Wochen, es kann nur kurz duchgeatmet werden.

TSV 1860: Mayer, Herberth, Lenz, Christian Hofmann, Atilgan, Haas, Richter, Florian Hofmann, Matthias Huber (70. Masberg), Einsiedler (77. Schwinghammer), Majdancevic.

Tore: 0:1 Matthias Huber (30.), 0:2 Haas (54.), 0:3 Einsiedler (60.), 1:3 Sautner (61.)

Schiedsrichter: Christopher Schwarzmann (Scheßlitz)

Zuschauer: 170

Quelle: fussball-vorort.de

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