Rosenheim: 0:0 bei strömendem Regen

Markus Einsiedler und Co. holten einen Punkt (Archivbild)
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Markus Einsiedler und Co. holten einen Punkt (Archivbild)

TSV 1860 Rosenheim - Das Spiel passte zum strömenden Regen und der tristen Zuschauerkulisse: Der TSV 1860 Rosenheim und der FSV Erlangen-Bruck trennten sich am Freitagabend 0:0.

Wegen des Schlechtwetters, Eishockey-Heimspiel und Shopping Night hatten sich nur 120 Zuschauer im Jahnstadion „verirrt“, die eine schwache erste Halbzeit zu sehen bekamen: Auf dem glitschigen Grün im Jahnstadion machten die Gäste aus Mittelfranken die Räume geschickt eng und ließen den Spitzenreiter so nicht zur Entfaltung kommen. Ein halbherziger Kopfball von Andi Voglsammer, den Keeper Rainer Hausner sicher parierte, war die ganze Sechziger-Ausbeute (32.). Auf der Gegenseite lief die ganze Gefahr über Bastian Lunz, der erst einen Freistoß aus spitzem Winkel ans Außennetz schlenzte (22.) und dann aus kurzer Distanz an einer Parade von Robert Mayer scheiterte (42.).

Im zweiten Durchgang konnte man den Gastgebern den Willen zwar nicht absprechen, was an diesem grauen Oktoberabend aber herauskam, war herzlich wenig: Ein Schuss von Hauswirth (57.), ein Freistoß von Pflügler (63.) und ein 18-Meter-Versuch von Masberg (82.), den Hausner über die Latte lenkte, stellten die besten Möglichkeiten für die Kathrein-Elf dar, während Erlangen durch Dennis Haan, der nach Flanke von Rico Röder am leeren Tor vorbeiköpfte, eine einzige, aber dafür tausendprozentige Möglichkeit hatte (81.). „Den muss Dennis machen. Dafür gibt’s auch keine Entschuldigung“, meinte Gästetrainer Gerd Klaus, der seinem Team ansonsten „viel Leidenschaft“ und einen „verdienten Punktgewinn“ attestierte.

1860-Trainer Marco, dessen Team nun schon seit 200 Minuten – das Pokalspiel gegen Regensburg mitgerechnet – ohne Pflichtspieltor ist, konnte und wollte dagegen nicht zufrieden sein: „Immerhin hat in der zweiten Halbzeit der Willen gestimmt. Mir hat allerdings die Konsequenz und Entschlossenheit in der Offensive gefehlt. Zudem hatten wir noch Glück, dass Erlangen kurz vor Schluss seine Riesenchance nicht genützt hat.“

Quelle: fussball-vorort.de

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