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Das sagt Ismaning-Coach Schmöller über seine Zu- und Abgänge

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Die Neuzugänge beim FCI (v.li.): Gerrit Arzberger, Franz Hübl, Frank Schmöller, Andreas Fischer, Johannes Volkmar. © Sven Leifer

FC Ismaning - Das Ziel beim FCI steht nach dem Meisterjahr fest: Aufstieg in die neue Bayernliga. Mit vier Neuzugängen geht Frank Schmöller in die neue Saison. Nach dem Trainingsauftakt zog der Coach für fussball-vorort.de ein erstes Fazit über die Zu- und Abgänge beim FCI.

Das Fazit nach dem Trainingsauftakt beim FC Ismaning fiel bei Trainer Frank Schmöller positiv aus: "Ich bin froh, dass ich eine Mannschaft habe, mit der ich arbeiten kann." Bei der Auswahl der Neuzugänge hatte Schmöller die Qual der Wahl: "Alle wollen zum FC Ismaning. Wir hatten so viele Anfragen von Spielern, wir hätten zwei Bayernliga-Mannschaften aufmachen können."

Trainingsauftakt beim FC Ismaning: Auch die Neuzugänge waren dabei

Vier Neuzugänge stehen bereits fest, im Offensiv-Bereich ist man noch auf der Suche. "Unsere Kaderplanungen sind noch nicht abgeschlossen. Wenn noch ein bis zwei talentierte Spieler zu uns stoßen, sind wir nicht traurig."

Für fussball-vorort.de nahm Frank Schmöller seine Zu- und Abgänge unter die Lupe:

Zugänge

Johannes Volkmar (kam vom TSV Großbardorf):

"Er ist ein sehr talentierter Innenverteidiger, von ihm erwarte ich mir einiges. Er ist körperlich präsent und war genau der Spieler, den wir für diese Position gesucht haben."

Franz Hübl (kam vom TSV Aindling):

"Franz Hübl ist ein sehr erfahrener Bayernliga-Spieler mit Vergangenheit beim TSV 1860. Im Training hat man bereits sehen können, dass er eine sehr gute Ausbildung erhalten hat. Er muss jetzt sein Horror-Jahr beim TSV Aindling verarbeiten. Seine Zukunft ist beim FCI."

Andreas Fischer (zuletzt vereinslos, davor bei der SpVgg Weiden):

"Über seine Qualität brauche ich nicht mehr viel sagen. Er hat in der Regionalliga gespielt. In vier bis sechs Wochen ist er auch vom körperlichen Zustand wieder dort, wo er sein sollte. Dann haben wir einen Top-Bayernligaspieler im Kader.

Gerrit Arzberger (eigene Jugend):

"Ihn haben wir von unten nach oben gezogen. Körperlich ist er jedoch noch weit hinten dran. Er muss jetzt im Training an sich arbeiten und sich an das Tempo bei uns gewöhnen."

Abgänge

Florian Niederlechner (SpVgg Unterhaching):

"Wir freuen uns sehr, dass er den Sprung geschafft hat. Das war eines meiner Ziele beim FC Ismaning: eine erfolgreiche Mannschaft aufbauen, bei der der ein oder anderen Spieler den Sprung nach oben schafft. Ich denke, dass Florian hart an sich arbeiten muss. Er hat das Potential, aber ich weiß nicht, ob er bereit ist sich zu quälen. Florian hat einen Killer-Instinkt vor dem Tor. Jetzt muss er körperlich an sich arbeiten, um in der dritten Liga vors Tor zu kommen."

Kim Helmer (Ziel unbekannt):

"Wir haben mit ihm gesprochen. Wir haben ihm erklärt, dass die Situation nicht einfacher werden wird. Evt. hätte er noch weniger gespielt. Wir hätten ihn gerne behalten, er hat sich anders entschieden."

Andreas Brandstetter (FC Unterföhring):

"Er hat im vergangenen Jahr einen rießen Schritt gemacht. Mir hat es Leid getan, weil ich gerne weiterhin mit ihm zusammen gearbeitet hätte. Mit Ruhl und Weiser hat er jedoch zwei Spieler vor der Nase. Andreas wird jetzt ein Jahr beim FC Unterföhring in der Landesliga Spielpraxis sammeln. Wir werden seine Entwicklung beobachten, dann holen wir ihn vielleicht in einem Jahr wieder nach Ismaning."

Daniel Steinacher (SV Heimstetten):

"Bei ihm war bereits im Frühjahr klar, dass er zu seinem Bruder gehen wird. Es war nicht möglich, ihn im Kader zu halten, so ist Fussball."

Markus Werth (FC Deisenhofen):

"Sein Abgang tut mir besonders Leid. Ich hätte Markus gerne weiter ausprobiert. Er hatte viel Pech in dieser Saison. Menschlich ist er ein rießen Typ. Vom Potential hätte er locker in der Bayernliga spielen können. Ich wünsche ihm viel Glück."

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