Sauberer Übergang

Wechsel nach 39 Jahren: Manni Schwabl (r.) löst Engelbert Kupka als Präsident der SpVgg Unterhaching ab.

Unterhaching - Nach 39 Jahren als Präsident der SpVgg Unterhaching hat sich Engelbert Kupka (73) nicht mehr zur Wiederwahl gestellt. So geht es bei den Vorstädtern weiter:

Bei der SpVgg Unterhachimg hat eine neue Zeitrechnung begonnen. Mit überwältigender Mehrheit wählten die anwesenden Mitglieder gestern Abend Manfred Schwabl zum neuen Vereinspräsidenten. Engelbert Kupka, seit 1973 Präsident der SpVgg Unterhaching und damit dienstältester Vereinsvorsitzender im deutschen Profifußball, hat mit Schwabl den gewünschten Nachfolger („mein Wunschkandidat“) gefunden. Auch Mäzen Anton Schrobenhauser (56), seit 1982 Schatzmeister, stellte sich nicht mehr zur Wahl.

„Liebe Freunde“, sagte Kupka. „Nun ist es Zeit zu gehen. Wir haben das Schiff SpVgg Unterhaching durch schwere Stürme in den Hafen gesteuert. Jetzt muss es neu aufgetakelt und mit einer neuen Mannschaft hochseetüchtig gemacht werden.“

Die neue Mannschaft besteht aus Manfred Schwabl sowie den Vizepräsidenten Peter Wagstyl (wiedergewählt), Rainer Beck (neu an Bord) und dem neuen Schatzmeister Robert Perchtold, einem Steuerberater aus München. Die 132 anwesenden Mitglieder wählten Wagstyl, Beck und Perchtold einstimmig, Schwabl mit drei Gegenstimmen ins Präsidium.

Als Kupka seine Rede beendet hatte, erhoben sich alle Mitglieder und spendeten dem scheidenden Präsidenten lan anhaltenden Applaus. Kupka selbst kämpfte mit den Tränen, meisterte diesen bewegenden Augenblick aber sehr souverän.

Das Schlusswort hatte Schwabl, bekannt als kein Mann der großen Worte: „Auf geht’s Haching. Schauen wir in die Zukunft!“ Die wird schwer genug.

Quelle: fussball-vorort.de

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