Schmeiser und Grahammer führen die Brucker zum Sieg

Captain Schmeiser erzielte das Tor des Tages und bescherte seinem Team somit einen wichtigen Dreier im Kampf gegen den Abstieg.
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Captain Schmeiser erzielte das Tor des Tages und bescherte seinem Team somit einen wichtigen Dreier im Kampf gegen den Abstieg.

SC Fürstenfeldbruck - Zuletzt wurde gut gespielt, aber nicht gewonnen. Diesmal drehte der SC Fürstenfeldbruck den Spieß um: Nach einer eher schwächeren Vorstellung ist mal wieder ein lang ersehnter Sieg gelungen. Gegen die um die Aufstiegs- Relegation mitmischende Drittliga-Reserve aus Burghausen gelang ein überraschender 1:0-Erfolg.

„Wenn’s so weitergeht, habe ich nichts dagegen. Für´s Schönspielen gibt’s nämlich keine Punkte“, sagte Abwehrmann Philipp Grahammer nach dem Spiel lachend.

Der Sohn des Ex-Bayern- Profis schwang sich mit seinem Innenverteidiger-Kollegen Sebastian Schmeiser zum Matchwinner auf. Während Kapitän Schmeiser bereits nach knapp vier Minuten das goldene Tor erzielte – sein erstes in dieser Saison –, bereinigte Grahammer gleich mehrere Situationen, bevor es ernsthaft brenzlig werden konnte. Überhaupt stand die defensive Viererkette, die Hansi Dietrich und das immer stärker werdende Eigengewächs Andreas Beinhofer komplettierten, bombensicher. Bis auf einen verzogenen Schuss von Tobias Hänschke in der ersten Minute und einen missglückten Kopfball von Jerome Faye bekamen die Brucker Anhänger nämlich eine reine Defensivschlacht ihrer Mannschaft zu sehen.

Nach Schmeisers Führungstor entwicklte sich ein Spiel auf ein Tor – das der Brucker. Trotzdem konnte SCF-Keeper Michael Beck einen weitgehend beschäftigungslosen Nachmittag verleben. Wie Kreisspieler beim Handball rannten die Burghausener wirkungslos gegen das Bollwerk an. An der Strafraumgrenze war meist Schluss.

Dass im Angriff diesmal nicht viel zusammen ging, störte Grahammer angesichts des Endergebnisses nicht. „Kämpferisch haben wir eine gute Leistung gezeigt.“ Vor allem das Zusammenspiel in der Abwehr funktioniere von Woche zu Woche besser. Dass der lange verletzte Schmeiser wieder zurück ist, ist dabei kein Nachteil. Grahammer: „Wir verstehen uns immer besser.“

Wie wichtig der Sieg war, zeigte sich am Ende des Tages. Denn auch die Relegationsplatz- Konkurrenten aus Aindling und Deggendorf haben voll gepunktet. Bei einer Niederlage hätten die Brucker fast schon für die Landesliga planen können. So schnuppern sie wieder Morgenluft. Am Maifeiertag geht das Zittern mit einem weiteren Heimspiel weiter: Um 14 Uhr ist Kottern zu Gast.

Quelle: fussball-vorort.de

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