Schmöller schließt Stürmer ab sofort ins Nachtgebet ein

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„Für den Angriff müssen wir Kerzen aufstellen“, scherzte Trainer Frank Schmöller.

Ismaning - Nach zuletzt mäßigen Testspielen hat der FC Ismaning gegen Türkgücü/Ataspor zumindest über 45 Minuten wieder einmal überzeugt.

Am Donnerstag gewann der Bayernliga-Tabellenführer mit 4:2 (2:0) gegen den Bezirksligisten Türkgücü/ Ataspor, wobei das Ergebnis nicht so ganz das Geschehen auf dem Platz widerspiegelt.

Die erste Halbzeit war richtig stark von den Ismaningern, die Türkgücü genau zweimal mit dem Ball am Fuß die Mittellinie überqueren ließen. Die Tore machten Mittelstürmer Mijo Stijepic und Innenverteidiger Alexander Weiser bei einer Standardsituation. Dazu kamen aber noch einmal zwei Hundertprozentige und eine Handvoll Möglichkeiten, bei denen nur der letzte Pass nicht richtig kam.

Der Bayernligist spielte den Gast überzeugend an die Wand und Türkgücü/Ataspor war mit dem Halbzeitergebnis sehr gut bedient. Nach dem Seitenwechsel kam ein Bruch ins Spiel des FCI, der auch Stijepic vorbeugend wegen muskulären Problemen auswechselte. Wie schon in den letzten Spielen zeigte sich, dass der FCI vorne keine Alternativen hat. „Für den Angriff müssen wir Kerzen aufstellen“, scherzte Trainer Frank Schmöller, „und zudem werde ich die Stürmer ab sofort in mein Nachtgebet einschließen.“

Florian Niederlechner machte in der zweiten Hälfte das 3:1 und Uli Fries das abschließende 4:2. Die beiden Gegentreffer ärgerten den Trainer, wobei beide Tore auf die Kappe von Türhüter Emilio Pingitore gingen. Er hatte in den 45 Minuten einen gebrauchten Tag erwischt.

Nico Bauer

Quelle: fussball-vorort.de

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