Pullach reist nach Schwabmünchen

Schmöller: "Wir wollen unser Programm durchziehen"

Maxi Schuster ebnete in der Vorrunde als Joker den Weg zum Pullacher Sieg. Foto: Robert Brouczek

Zum vorletzten Kraftakt des Jahres tritt der SV Pullach am Sonntag (14 Uhr) beim TSV Schwabmünchen an. Das hoffen die Raben zumindest. Denn angesichts der schlechten Wetterprognosen fürs Wochenende ist eine kurzfristige Absage nicht auszuschließen. 

Schließlich hatte der TSV mangels Kunstrasen kürzlich schon das Heimspiel gegen Kornburg abgeblasen. SVP-Coach Frank Schmöller hofft indes, dass gespielt wird: „Wir wollen unser Programm durchziehen.“

Der Umstand, dass die Pullacher fast immer gegen in der Runde zuvor spielfreie Teams antreten, ist übrigens auch diesmal ein Thema. Allerdings mit anderen Vorzeichen, denn die Schwabmünchner hatten aufgrund ihres Spielausfalls nun sogar drei Wochen Pause. „Das könnte sich als Vorteil für uns erweisen“, sagt Schmöller mit Blick auf den fehlenden Spielrhythmus des Gegners, doch im gleichen Atemzug relativiert er diesen Gedanken: „Ganz sicher bin ich da nicht, denn der neue Trainer konnte das auch als kleine Vorbereitung nutzen.“

TSV-Coach Paolo Maiolo, ehedem erfolgreicher Jugendtrainer in Königsbrunn, musste bei seiner ersten Station im Herrenbereich nämlich einen Kaltstart hinlegen. Nach sieben sieglosen Spielen und dem Tiefpunkt einer 0:6-Klatsche in Heimstetten war Trainer Stefan Tuntschka Anfang Oktober entlassen worden. Seitdem geht es mit vier Erfolgen, einem Remis und nur zwei Niederlagen wieder deutlich aufwärts, was Schmöller nicht verwundert: „Schwabmünchen wurde vor der Saison sogar als Meisterschaftskandidat gehandelt, und meiner Meinung nach nicht zu Unrecht. Da stehen ja auch viele gut ausgebildete ehemalige Spieler aus der U23 von Augsburg im Kader.“

Zu Schwabmünchens zwischenzeitlichem Sinkflug könnte auch der 2:0-Hinspielsieg des SVP beigetragen haben, spekuliert Schmöller: „Das hat ihnen vielleicht einen Knacks versetzt.“ Denn die Raben siegten durch zwei Tore in Unterzahl mit 2:0. Dass Maxi Schuster damals als Joker mit einer Torvorlage und einem Treffer den Weg zum Sieg ebnete, könnte die Entscheidung beeinflussen, wer den am Knöchel verletzten Torjäger Lukas Dotzler (der im Hinspiel übrigens die Ampelkarte sah) vertreten soll, räumt Schmöller ein: „Man sieht das ja auch in der Bundesliga, dass manche Stürmer gegen gewisse Gegner besonders gern treffen. Ein positives Erlebnis kann da durchaus eine Rolle spielen. Alles Kopfsache.“ Mit Almir Hasanovic und dem wieder genesenen Max Zander hat der Trainer aber noch zwei weitere Sturm-Alternativen in petto.

SV Pullach: Krasnic – Jobst, Mooshofer, Benede, Marseiler, Bauer, Dinkelbach, Hutterer, Leugner, Roth, Schuster 

Quelle: fussball-vorort.de

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