Unterföhring: Keine Granate in Sicht

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Aktuell ist der aus Aschheim gekommene Leo Cucic die 1a-Besetzung im Angriff. „Er schafft es“, sagt Walter.

Unterföhring – Walter Werner sieht derzeit rundum zufrieden aus. Dem neuen Trainer des FC Unterföhring bereitet seine Aufgabe sichtlich Vergnügen und die Stimmung in der Mannschaft ist prächtig vor der ersten Bayernligasaison der Vereinsgeschichte.

von Nico Bauer

Am vergangenen Wochenende machte das Team in Miesbach ein kleines Trainingslager, in dem die Fußballer auch mit dem Mountainbike unterwegs waren. Walter setzte viel auf Teambuilding und ist sehr zufrieden mit der Stimmung. Auch Präsident Franz Faber registriert nach der Verpflichtung seines Wunschkandidaten eine sehr gute Atmosphäre rund um das Team.

Walter lamentiert auch nicht ob der Stürmernot und verweist vielmehr darauf, dass die Genesung von Heinz Sichort (Kreuzbandriss) gut voran schreitet. Aktuell ist der aus Aschheim gekommene Leo Cucic die 1a-Besetzung im Angriff. „Er schafft es“, sagt Walter, „aber in erster Linie muss es der Spieler wollen.“ Diese Woche verpflichteten die Unterföhringer noch einen zweiten Angreifer mit Sebastian Bracher (SpVgg Unterhaching II). Die absolute Granate im Angriff ist nicht in Sicht.

Die ersten beiden Testspiele ließen sich schon einmal gut an. Beim FC Miesbach gewann der Aufsteiger durch Tore von Pirmin Lechthaler, Leo Cucic, Max Lamprecht und Ömer Gebesci mit 4:0. Dann folgte beim TSV Dachau 65 folgte nach einem frühen Rückstand noch ein 3:1-Erfolg. Den Ausgleich besorgte Andreas Faber, nachdem er zuvor mit einem Elfmeter am Ex-Ismaninger Emilio Pingitore gescheitert war. Vor der Pause machte der neue Stürmer Sebastian Bracher das 2:1 und den Endstand stellte Nimad Torah her. Die Unterföhringer spielten schnell und attraktiv nach vorne. Deshalb hätte der Erfolg gegen Dachau 65 auch deutlich höher ausfallen können.  nb

Quelle: fussball-vorort.de

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