Schwabl froh: Zum Neustart gleich Bayern-Hilfe

Unterhaching - Seit Schwabls Wahl „scheppert mein Handy in einer Tour“, erzählte der 46-Jährige, der so viele Glückwunsch-SMS bekommen hat, „dass ich jetzt einen Tag brauche, um allen zu antworten“.

von Andreas Werner

Am Tag danach ist Manfred Schwabl bereits wieder fleißig unterwegs gewesen. Schon vor ein paar Wochen hatte er sein Kommen bei einem Benefiztermin in Bad Wiessee zugesagt, da hatte er ganz vergessen, dass er am Abend zuvor wohl zum Präsidenten der SpVgg Unterhaching gewählt werden würde.

„Macht ja nichts, das ziehe ich natürlich auch durch“, sagte er. Es gibt zwar viel zu tun, aber die Basis vergisst der ehemalige Profi nicht. Außerdem: Zugesagt ist zugesagt. Seit seiner Wahl „scheppert mein Handy in einer Tour“, erzählte der 46-Jährige, der so viele Glückwunsch-SMS bekommen hat, „dass ich jetzt einen Tag brauche, um allen zu antworten“. Er wird sich melden, Geduld, einen Mann hat er bereits kontaktiert: Uli Hoeneß. „Er hat zu mir am Tag vor der Wahl gesagt, er sei mit 99,7 Prozent zum Präsidenten des FC Bayern gewählt worden – das würde ich wohl nicht schaffen.“

Er erreichte 97,73 Prozent. Auch nicht schlecht, Schwabl lacht: „Sagen wir es mal so: Ich habe noch Luft nach oben.“ Ehrensache, „dass ich Uli jetzt anrufe und ihm intern zum Sieg gratuliere“. Bei der Gelegenheit werden die Präsidenten unter sich sicher auch das Testspiel ihrer Klubs am 10. Juli erörtern.

„Das ist eine super Sache, gleich zum Neustart so eine Hilfe von den Bayern“, sagte Schwabl über das Spiel im Sportpark, „wir bekommen alle Einnahmen, zum anderen ist es sportlich für beide Seiten interessant. Und die Fans können da zum ersten Mal die komplette Bayern- Mannschaft nach der EM zum ersten Mal sehen.“ In Haching blickt man optimistisch nach vorne – und zufrieden zurück. „Wie Engelbert Kupka mit Applaus verabschiedet wurde, das ist einer SpVgg Unterhaching würdig“, meinte Schwabl, „man muss ja auch wirklich festhalten, dass Herr Kupka mit seinem Team Enormes geleistet hat.“

Quelle: fussball-vorort.de

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