Spanferkel ist Buchbachs Glücksbringer

Die Buchbacher wollen gegen Seligenporten punkten.
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Die Buchbacher wollen gegen Seligenporten punkten.

TSV Buchbach - Nach dem Pokal-Aus gegen den Nachbarverein aus Dorfen konzentriert sich der TSV Buchbach jetzt wieder voll auf die Fußball-Regionalliga.

Die Mannschaft von Anton Bobenstetter und Mario Demmelbauer erwartet am heutigen Freitag um 19 Uhr den SV Seligenporten. Dieser musste ebenso wie Buchbach am Dienstag gegen den FC DJK Weißenburg, ebenfalls ein Kreisligist, die Segel streichen. Mit elf Punkten aus neun Spielen rangiert die Mannschaft von Trainer Florian Schlicker zwei Zähler hinter den Gastgebern, die allerdings erst sieben Spiele bestritten haben.

Das interessiert Bobenstetter nicht: „Wir haben ein Heimspiel, und das müssen wir gewinnen.“ Mit einer Niederlage, einem Unentschieden und einem Sieg haben die Buchbacher gerade mal eine ausgeglichene Bilanz. „Wir wollen zuhause wieder eine Macht werden“, sagt Bobenstetter, der am Pokal- K.o. zu beißen hatte: „Was mir Sorge macht, ist, dass wir gegen einen Kreisligisten keine Tore machen konnten. Wir hatten ja richtig viele gute Möglichkeiten. Da muss mehr rausspringen. Das können wir uns gegen Seligenporten nicht leisten.“ In Dorfen hatte Alexander Auerweck die Chance, sich neben Thomas Breu zu bewähren.

Als Bobenstetter Mijo Stijepic bringen wollte, verletzte sich der Mittelstürmer beim Aufwärmen an der Wade. Sein Einsatz ist gegen Seligenporten stark gefährdet. „Er ist der Mann, der den Unterschied macht. Wenn er ausfällt, können wir Probleme bekommen“, so Bobenstetter, der ansonsten fast den kompletten Kader zusammen hat. Ob Kapitän Maxi Hain (Bänderriss) und Florian Gögl (Oberschenkel-Probleme) schon auflaufen können, sollen letzte Härtetests vor dem Spiel zeigen. „Es gibt wieder Spanferkel vom Grill, und beim Spanferkel haben wir eigentlich immer gewonnen“, beschwört Bobenstetter den Eventcharakter.

Seligenporten hat schon den amtierenden Regionalliga- Meister 1860 München 2 geschlagen, hat aber in den letzten Spielen meist die Anfangsphase verschlafen. Und so reist die Schlicker-Elf mit drei Niederlagen in Folge im Gepäck an. „Davon sollten wir uns auf keinen Fall täuschen lassen. Seligenporten hat extrem hohe Qualität, vor allem im Angriff. Da wird auf unsere Defensivreihe ein ganzes Stück Arbeit zukommen“, weiß Bobenstetter.

Quelle: fussball-vorort.de

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