Sportbund schießt Patienten Bruck noch tiefer in die Krise

Was für ein Sieg: Der Sportbund jubelt, Bruck steckt noch tiefer in der Krise. Foto: Metzler
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Was für ein Sieg: Der Sportbund jubelt, Bruck steckt noch tiefer in der Krise. Foto: Metzler

SB DJK Rosenheim - Der Sportbund traf im Auswärtsspiel auf einen Patienten, der den Status "Lebensgefahr" trägt. Die Elf von Trainer Manfred Burghartswieser tat das übrige, dass es den Bruckern noch schlechter ging.

Die Nerven beim SC Fürstenfeldbruck lagen nach der Niederlage blank: Torhüter Michael Beck und Stürmer Matthias Lokietz lagen nach einem Wortgefecht plötzlich im Clinch. Mannschaftskameraden mussten die Streithanseln trennen, bevor Schlimmeres passieren konnte. „Es kann doch nicht sein, dass wir jede Woche so einen Scheiß spielen“, wetterte der SCF-Torhüter.

Eine völlig andere Wahrnehmung von der Qualität des Brucker Spiels hatte SCF-Trainer Roberto Fontana – zumindest was die erste Halbzeit anbelangt: „Da haben wir unser bestes Saisonspiel gezeigt.“

Die Führung erzielte der Sportbund durch einen Freistoß in den Winkel von Matthias Poschauko nach 37 Minuten. Das 0:2 fiel nach einem Abspielfehler, ebenfalls durch Poschauko und in der 67. Minute. Der Sportbund schoss Bruck damit noch tiefer in die Krise.

Defensiv gut eingestellt ließen die Brucker den Rosenheimern keinen Raum zur Entfaltung. Dass der SCF trotzdem mit 0:1 in Rückstand lag, war einem Sonntagsschuss von Poschauko geschuldet. Für die nur noch 110 Zuschauer im Stadion war die Partie ein purer Langweiler. Das lag daran, dass die Brucker absolut nichts aus ihrer Feldüberlegenheit machten.

Im zweiten Durchgang leistete sich Brucks Serkan Türkcan zudem einen einminütigen Aussetzer, während dessen er zweimal mit einem Querpass Poschauko bediente. Beim ersten Mal konnte Beck noch retten, beim zweiten Mal war der Keeper geschlagen. ?ad

Quelle: fussball-vorort.de

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