Zukunftsplanung: Pfohmann und Rehm verlassen Memmingen

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Kapitän Stefan Pfohmann (33) und Johannes Rehm haben angekündigt aufzuhören.

FC Memmingen - Sportlich freut sich der FC Memmingen endlich wieder mal auf ein Flutlichtspiel in der Arena. Vor dem Gastspiel des Karlsruher SC am Freitagabend (19.30 Uhr) hat sich aber auch hinter den Kulissen in den vergangenen Tagen und Wochen Entscheidendes getan.

Wenn am heute/am Freitag die Frist für die Einreichung der Unterlagen für die Regionalliga-Lizenz beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) abläuft, hat der FC Memmingen seine Hausaufgaben längst gemacht. Wie schon für den technisch-organisatorischen Bereich wurde schon vorzeitig ein ganzer Aktenordner voll auch für den Finanzpart an die DFB-Zentrale nach Frankfurt geschickt. Stefan Kaulfersch hat als Beauftragter des Vereins die Dokumente und Bilanzen zusammengestellt und ist zuversichtlich, dass es bei der Lizenzerteilung auch heuer keine Probleme geben wird: „Nach den Aussagen unseres Steuerberaters und Wirtschaftsprüfers hält unsere positive Entwicklung der vergangenen Jahre an. Ich hoffe, dass es die DFB-Gremien ähnlich sehen werden“. Nachdem unerwartet früh auch schon der Klassenerhalt feststeht, hat der Fußballclub in sportlicher Hinsicht ebenfalls Planungssicherheit.

Pfohmann und Rehm gehen

Dass Esad Kahric Cheftrainer bleibt steht schon länger fest, auch sein kompletter Stab macht weiter. Gleiches gilt auch in Sachen Spieler. Lediglich Kapitän Stefan Pfohmann (33) und Johannes Rehm haben angekündigt aufzuhören. Ansonsten geht der sportliche Leiter Jürgen Wassermann davon aus, „dass die erfolgreiche Mannschaft wohl so zusammenbleiben wird“. Der Kader soll wie in den vorangegangen Jahren wieder durch Nachwuchsspieler und Talente aus der Umgebung ergänzt werden. „Uns werden auch Spieler aus aller Herren Länder von Vermittlern angeboten“, sagt Wassermann. Die Memminger bleiben aber bei ihrem Konzept und in dem ist für solche Verpflichtungen nicht nur finanziell kein Platz. Profifußballer wird es nicht geben.

Die Allgäu-Schwaben-Auswahl mit Amateuren ist in der vierten Liga wettbewerbsfähig, das hat die Runde gezeigt. „Wir haben gesehen, dass es auch in der Regionalliga möglich ist, mit begrenzten Mitteln, dafür aber mit viel Begeisterung und Engagement erfolgreich zu sein“, verweist der sportliche Leiter auch darauf, dass beispielsweise Eigengewächs Stefan Heger (der gerade 20 Jahre alt gewordene Mindelheimer ist seit 2005 im Verein) nach der Winterpause den Sprung in den Kader geschafft oder mit dem Friedberger Tobias Heikenwälder und dem Schwabmünchner Andreas Rucht es Spieler aus der Region gibt, die sich auch wieder in die Startelf gespielt haben.

Quelle: fussball-vorort.de

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