SpVgg profitiert von Patzern der Konkurrenz

Ab durch die Mitte: Hachings Andreas Voglsammer beim 0:0 gegen Holstein Kiel.
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Ab durch die Mitte: Hachings Andreas Voglsammer beim 0:0 gegen Holstein Kiel.

SpVgg Unterhaching - Die SpVgg Unterhaching bleibt weiterhin ungeschlagen. Gegen Kiel gab es zu Hause aber nur eine magere Nullnummer.

Unterhaching – Die SpVgg Unterhaching kann ihre Stärke in fremden Stadien nicht in ein Heimspiel übertragen. Gegen Holstein Kiel gab es für die zuletzt sehr auswärtsstarken Rot-Blauen am Freitagabend vor 2550 Zuschauern eine magere Nullnummer. Nach einer guten ersten Halbzeit hatten die Hachinger den aus über 900 Kilometer Entfernung angereisten Gästen aus dem hohen Norden im zweiten Durchgang kaum mehr etwas entgegenzusetzen.

Die Anfangsviertelstunde im Unterhachinger Sportpark startete munter. Nachdem Janik Haberer bei einem Doppelpass vor dem aus seinem Tor herauseilenden Kieler Schlussmann Maximilian Riedmüller einen Tick zu spät kam (2.), bekamen die Gäste auf der Gegenseite die erste gute Gelegenheit. Manuel Hartmann scheiterte an Hachings Torwart Korbinian Müller (5.). Gleich im Gegenzug fand Hachings Stürmer bei einem Schuss aus spitzem Winkel im ehemaligen FC Bayern-Torwart Riedmüller seinen Meister (5.). Nachdem die Kieler „Störche“ den Ball nach einem Gewühl im Strafraum der Rot-Blauen nicht im Tor unterbrachten (9.) verbuchte die Heimelf zwei dicke Chancen zur Führung. Zunächst stocherte Kiels Fabian Wetter eine scharfe Hereingabe des über die linke Seite durchgebrochenen Benjamin Schwarz um ein Haar ins eigene Tor (15.). Wenig später kratzte Hartmann einen Schuss von Stefan Haas mit dem Kopf von der Torlinie (18.).

In Folge konnten sich die Hachinger nicht mehr in den gegnerischen Strafraum vorspielen. Die Gäste bekamen leichtes optisches Übergewicht und spielten sich vermehrt Chancen heraus. Tim Siedschlag zielte aus aussichtsreicher Position drüber (20.). Bei zwei weiteren Schüssen musste Müller mit Paraden einspringen (29./37.).

So wie die erste Halbzeit aufhörte, begann der zweite Durchgang. Die Gäste machten bei einer Ecken-Serie Druck. Zudem bewies Müller bei einer Hereingabe von der linken Seite eine leichte Unsicherheit und ließ den Ball fallen, was die Kieler in Folge aber nicht ausnutzen konnten (51.). Die beste Gäste-Gelegenheit verpasste danach Marc Heider, der aus spitzem Winkel aus sechs Metern Entfernung verzog (57.). Die Hachinger fanden im Anschluss keinen richtigen Zugriff mehr auf das Spiel. Torchancen blieben Mangelware. Einzig Voglsammer eröffnete sich bei einem Steilpass noch einmal eine Gelegenheit. Holstein-Keeper Riedmüller klärte knapp vor dem ansprintenden Angreifer (62.)

Auf der Gegenseite hatten die Hausherren Glück, dass die „Störche“ ihre Überlegenheit nicht ausspielten und die Angriffe in der nun abflachenden Partie nicht vernünftig zu Ende spielten. Ein Freistoß von Wetter kurz vor der Kante des Unterhachinger Strafraumes prallte von der Mauer ab und segelte knapp über das Tor (64.). Die letzte Chance der mäßigen zweiten Hälfte verbuchte die Heimelf. Einen Schuss des eingewechselten Marius Willsch hielt Riedmüller fest (89.).

Quelle: fussball-vorort.de

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