SpVgg Unterhaching freut sich über Remis in Chemnitz

Fabi Götze und Co. holten gegen Chemnitz einen Punkt.
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Fabi Götze und Co. holten gegen Chemnitz einen Punkt.

SpVgg Unterhaching - ball-Magerkost in Chemnitz, aber endlich wieder Zählbares für die SpVgg Unterhaching. Mit dem 0:0 im ersten Spiel der Rückrunde beendeten die Hachinger ihre Negativserie von zuletzt drei Niederlagen und waren mit dem Punkt durchaus zufrieden.

Die 4000 Zuschauer dagegen nicht – die Partie bot über weite Strecken Langeweile pur.  Das war den Gästen am Ende aber herzlich egal. „Alles in allem können wir aufgrund unserer guten Defensivleistung mit dem Punkt gut leben“, sagte Mittelfeldspieler Roland Sternisko, der zum zweiten Mal in dieser Saison in der Startelf stand und erstmals seit seinem Kreuzbandriss im Januar 2012 wieder eine Partie über 90 Minuten bestritt.

„Chemnitz hat versucht, uns durch eine sehr aggressive Spielweise nichts ins Spiel kommen zu lassen. Wir haben uns in den ersten zehn Minuten überrumpeln lassen, danach aber den Kampf sehr gut angenommen und auch zu unserem Spiel gefunden.“ In diesen Anfangsminuten hatte Chemnitz durch Makarenko die erste Torchance, der 25-Jährige schoss ans Außennetz. Der Auftakt für ein Offensivfeuerwerk war es nicht, in der Folge neutralisierten sich die Kontrahenten. Haching verbuchte nur zwei Torszenen: Thomas Steinherr zielte aus spitzem Winkel knapp vorbei (25.), kurz vor der Pause köpfte Jonas Hummels nach einem Freistoß drüber (43.).

Für die Hausherren versuchte es nochmals Makarenko, scheiterte in der 40. Minute aber an SpVgg-Keeper Korbinian Müller. Der Rest war viel Krampf und wenig Kreativität, das torlose Remis zur Pause die logische Folge. Im zweiten Durchgang änderte sich das Bild kaum, Chemnitz erarbeitete sich aber zumindest optisch Feldvorteile. Makarenkos Kopfball in der 80. und Gabuschewskis Schuss in der 85. Minute waren bereits in der Schlussphase aber die einzigen nennenswerten Aktionen der zweiten Halbzeit. Für die Hachinger probierte es Steinherr, Torhüter Pentke parierte mit dem Fuß (65.).

„Mit etwas Glück hätten wir vielleicht noch selbst ein Tor erzielt“, sagte Thomas Steinherr nach dem Abpfiff, „aber wir können mit dem 0:0 zufrieden sein. Uns war ja auch wichtig, dass wir mal wieder zu Null spielen.“ Kämpferisch und läuferisch, befand der 20-jährige Mittelfeldmann, „haben wir heute ein richtig gutes Spiel abgeliefert.“ Ein „unterm Strich hart umkämpftes Unentschieden“, hatte Cheftrainer Claus Schromm gesehen, „aber den Punkt haben wir uns verdient. Und im fünften Anlauf ist es uns endlich gelungen, einen Punkt aus Chemnitz mitzunehmen.“

In der Tabelle blieb die SpVgg als Achter im Mittelfeld, seit Samstag ist der Abstand zu Relegationsplatz drei mit sechs Punkten genauso groß wie der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Zum letzten Spiel des Jahres empfangen die Hachinger am kommenden Samstag Zweitliga-Absteiger Jahn Regensburg zum Derby. Fehlen wird dabei Kapitän Maximilian Welzmüller, der in Chemnitz seine fünfte Gelbe Karte sah.  

Quelle: fussball-vorort.de

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