SpVgg Unterhaching wirbt um Fans

Ein Wiedersehen gibt’s mit Michael Stegmayer: Der Ex-Hachinger (auf diesem Bild vor genau zwei Jahren im Heimspiel gegen Sandhausen) verteidigt jetzt für Darmstadt 98 und kehrt an die alte Wirkungsstätte zurück.
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Ein Wiedersehen gibt’s mit Michael Stegmayer: Der Ex-Hachinger (auf diesem Bild vor genau zwei Jahren im Heimspiel gegen Sandhausen) verteidigt jetzt für Darmstadt 98 und kehrt an die alte Wirkungsstätte zurück.

SpVgg Unterhaching - Gegen den Lieblingsgegner aus Darmstadt möchte sich die SpVgg Unterhaching vor einer großen Kulisse am Samstag um 14 Uhr im Sportpark gut präsentieren.

Strategisch kommt das Heimspiel der SpVgg Unterhaching an diesem Samstag (14 Uhr) gegen den SV Darmstadt für das Vorhaben der Hachinger genau zur rechten Zeit. Die Hachinger erwarten ausgerechnet gegen ihren Lieblingsgegner ein großes Publikum. 3000 oberbayerische Nachwuchskicker, die mit ihrer Jugendmannschaft 2013 den Meistertitel geholt haben, sind am Samstag in den Unterhachinger Sportpark eingeladen worden. „Wir wollen ihnen ein gutes Spiel präsentieren. Wir brauchen perspektivisch gesehen ja auch mal neue Fans“, sagt SpVgg-Cheftrainer Claus Schromm.

Während die oberbayerischen Meister vor dem Anpfiff vom Bayerischen Fußball-Verband geehrt werden, haben die Hachinger im Anschluss ihren wichtigen Auftritt. Die Vorzeichen, dass die Rot-Blauen dem zahlreichen Nachwuchs auf den Rängen tatsächlich ein gutes Spiel bieten können, stehen gut. Denn: Gegen die Südhessen haben die Hachinger in 2. Liga, 3. Liga und Regionalliga in bisher zwölf Aufeinandertreffen noch nie verloren. Neben sieben Siegen gab es zuletzt allerdings nur drei Mal ein Unentschieden. Nach der ersten Saisonniederlage in Dortmund wollen die Rot-Blauen in dieser Saison als als erstes Mal als Sieger den Platz verlassen. „Es zählt nur der erste Dreier“, sagt Schromm.

Ganz so einfach wird die Aufgabe gegen die Darmstädter, die im Vorjahr sportlich abgestiegen waren und nur aufgrund des Lizenzentzuges für den Rivalen Kickers Offenbach in der 3. Liga verbleiben durften, nicht. Schromm sieht bei den „Lilien“ ein komplett anderes Team als im Vorjahr, wo die Hachinger einem 0:0 auswärts in der Rückrunde daheim ein 2:2 im Unterhachinger Sportpark folgen ließen. „Die Qualität von Darmstadt ist höher einzustufen als letztes Jahr“, warnt Schromm. Die Offensivabteilung sei laut dem 44-Jährigen neu und stark bestückt. Und auch die Verteidigung, in der der Ex-Hachinger Michael Stegmayer als Außenverteidiger agiert, sei stabil. Die Darmstädter haben ihre Gefährlichkeit bereits mit einem Sieg gegen den Bundesligisten Borussia Mönchengladbach in der ersten Runde des DFB-Pokals unter Beweis gestellt. Den Beweis, dass sie gegen die Hachinger gewinnen können, muss der ehemalige Bundesligist am Samstag allerdings  erst noch erbringen. rmf

SpVgg Unterhaching: Müller – Hingerl, Hofstetter, Hack, Götze – Bichler, Moll, Welzmüller, Haas – Voglsammer, Haberer

Quelle: fussball-vorort.de

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