Teschke verzichtet auf Kampfansage

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FC Unterföhring - Der FC Unterföhring hat wieder zurück in die Spur gefunden. Auf dem Platz überzeugte der Landesligist zuletzt vollends, hält neben der Seitenlinien den Ball aber flach.

Der Besuch des FC Augsburg II (Sonntag, 15 Uhr) ist der Auftakt der Serie mit drei Heimspielen binnen acht Tagen, doch Kampfansagen bleiben Fehlanzeige. Die Unterföhringer Fußballer empfangen den Zweiten Augsburg II und dann an Ostern den Neunten Kottern (Samstag) sowie den Fünften Sonthofen (Montag). Alle Aufgaben sind gewiss nicht leicht, aber der FCU ist zu Hause seit Jahren stark.

Trainer Dirk Teschke möchte nichts davon wissen, dass nun die fünf Zähler Differenz zum Bayernliga-Aufstiegsrang verringert werden könnten. „Wir wollen jedes Spiel gewinnen und sehen von Spiel zu Spiel“, sagt er. Teschke räumt aber ein, „dass unsere Chance auf die Relegation gestiegen ist“. Von Rang 16 (Kirchanschöring) ist der FCU elf Punkte weg.

Der FC Unterföhring hat in den drei Begegnungen nach der Winterpause fünf von sechs Halbzeiten überzeugt. Nur die ersten 45 Minuten in Gundelfingen waren desaströs. Zuletzt zeigte die Mannschaft, dass sie auch ohne Sturmtank Sichort (Kreuzbandriss) offensive Wege gefunden hat.

Moritz Sperl durfte zuletzt seine Premiere als Mittelstürmer feiern und machte einen sehr guten Job. Er arbeitete defensiv viel mit und bereitete das 1:0 von Andreas Faber vor. Der Regisseur machte zwei Tore und schrieb persönliche Geschichte mit seinem Kopfballtor. „Bislang galt er nicht gerade als Kopfballungeheuer“, scherzt Teschke, „aber nun hat er bewiesen, dass er den Kopf nicht nur dafür hat, dass es oben nicht rein regnet.“

Positive Folge der Sichort-Verletzung ist nun, dass die Unterföhringer für die Gegner schwerer auszurechnen sind. In Pullach funktionierte auch die Dreifachsechs gut. Bei Teschke heißt das aber nichts. „Ich glaube nicht, dass wir auch gegen Augsburg dieses System spielen“, sagt Teschke. Der Trainer schaut sich immer den nächsten Gegner genau an und überlegt sich ein System, das den Kontrahenten nicht schmecken könnte.

Nico Bauer

FCU: Pintar - Putta, von Kolzenberg, Brandstetter, Leidecker (Redondo) - Brotz, Lamprecht - Michelini, Faber, Lechthaler - Sperl.

Quelle: fussball-vorort.de

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