Wegen Überangebot im Mittelfeld

Trainer Strobl legt Veto gegen die Verpflichtung von Qendrim Beqiri ein

Veto: FCP-Spielertrainer Tobias Strobl legte Einspruch gegen die Verpflichtung von Qendrim Beqiri ein.
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Veto: FCP-Spielertrainer Tobias Strobl legte Einspruch gegen die Verpflichtung von Qendrim Beqiri ein.

FC Pipinsried - Letzte Woche sah es so aus, als ob Qendrim Beqiri (22), der jüngere Bruder von Qemajl Beqiri (29), in Pipinsried landen würde. Doch nun hat er ein paar Kilometer weiter beim Bayernliga-Konkurrenten BC Aichach angedockt.

Vor ein paar Wochen hatte der talentierte Fußballer schon beim westösterreichischen Regionalligisten FC Höchst unterschrieben, nachdem er das letzte halbe Jahr beim FC Memmingen vornehmlich auf der Bank gesessen war. Doch bei Konrad Höß beklagte er sich über seine schwierige Lage in Österreich. Der FCP-Boss hatte Mitleid und wollte ihn verpflichten; natürlich nicht nur aus reiner Selbstlosigkeit. Denn der junge Mann hätte ihm aus der U 23-Bredouille helfen können – Pipinsried muss in der Bayernliga immer mindestens vier deutsche U 23-Spieler im Aufgebot haben (wir berichteten).

Aber der gelb-blaue Coach Tobias Strobl legte Einspruch ein. Beqiri hätte das Überangebot an hochkarätigen Mittelfeld-Kickern nur vergrößert. Nun hat Strobls Vorvorvorvorgänger Marco Küntzel zugeschlagen. Der Grund: Das Krankenlager der Aichacher ist größer als die Anzahl der einsatzbereiten Spieler. Der Rostocker möchte Qendrim Beqiri schon in der Totopokal- Qualifikation einsetzen.

kra

Quelle: fussball-vorort.de

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