Die traurige Heimkehr des Florian Wolf

Fünf Spielzeiten lief Florian Wolf für Ismaning auf.
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Fünf Spielzeiten lief Florian Wolf für Ismaning auf.

FC Ismaning - Glücklich sah er nicht aus nach dem Abpfiff. Das lag aber vor allem daran, dass sein SV Seligenporten soeben dem FC Ismaning im letzten Saisonspiel mit 1:3 unterlegen...

FC Ismaning - Glücklich sah er nicht aus nach dem Abpfiff. Das lag aber vor allem daran, dass sein SV Seligenporten soeben dem FC Ismaning im letzten Saisonspiel mit 1:3 unterlegen war.

Drei Partien bestritt Florian Wolf zum Ende dieser Runde für Karsten Wettbergs „Klosterer“, bis zum Winter stand er noch in Diensten des FCI. Obgleich er zuvor fünf komplette Spielzeiten für Ismaning auf Torejagd gegangen war und zumindest jeweils 25 Einsätze verzeichnen konnte, bestritt er, dass es sich um ein besonderes Spiel gehandelt habe.

Zu groß sei mittlerweile der Abstand nach dem hässlichen Ende einer bis dahin eigentlich recht harmonischen Beziehung. Im Winter war 27-Jährige wie sieben seiner Mannschaftskollegen in Streik getreten, nachdem der neue Trainer Roman Grill die beiden Kapitäne Thomas Bachinger und Bernd Häfele suspendiert hatte. Das Ende der Geschichte ist bekannt. Wolf ist inzwischen Vater einer fünf Wochen alten Tochter, sieht sie Dinge wesentlich entspannter.

Er wolle nicht nachkarten, erklärte er, „was passiert ist, ist passiert“, Fußball betrachte er ohnehin als Hobby. Dabei hatte Wolf durchaus unter Beweis stellen können, dass er der dezimierten Ismaninger Rumpftruppe im vergangenen Halbjahr gut getan hätte. Wie gewohnt gelang ihm nicht alles, er fiel aber durch unermüdlichen Einsatz auf und bereitete den Ausgleich der Gäste mustergültig vor.

Quelle: fussball-vorort.de

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