Treffen der Torjäger im Spitzenduell

Spaß haben: Garching (Christoph Ball/r.) schiebt Eching die Favoritenrolle zu. Foto: Michalek

Garching - Das Fußballspiel in Eching zwischen dem heimischen TSV und dem VfR Garching ist nicht nur das absolute Spitzenspiel der Bezirksoberliga, sondern auch das Duell der beiden Top-Torschützen der Liga. Und es hat vorentscheidenden Charakter.

Gewinnt Klassenprimus Eching, verliert die Weber-Elf im Aufstiegskampf beträchtlich an Boden. Der Vorsprung des TSV betrüge dann acht Punkte. Anpfiff ist um 15 Uhr im Willi-Widhopf-Stadion.

Garchings Coach Daniel Weber denkt gerne an das Hinspiel zurück. Da lieferten sich beide Teams ein Offensivfeuerwerk sondergleichen - mit dem besseren Ende für den VfR (3:2). „Wenn es am Ende 7:5 geheißen hätte“, wäre das Spiel auch richtig widergespiegelt gewesen“, sagt Weber heute. Er könnte sich sogar vorstellen, dass die Zuschauer an diesem Samstag eine ähnlich spektakuläre Begegnung zu sehen bekommen. „Entweder klappen beide Teams wieder das Visier hoch, oder sie taktieren mehr.“ Letzteres ist unwahrscheinlicher.

Der Hunger nach Treffern zeichnet beide Mannschaften der Nachbarkommunen aus. Die Zebras haben bereits 52 Tore markiert und sind damit Ligaspitze, Garching bekleidet den zweiten Platz mit 49 Treffern. Für Eching hat Fabijan Hrgota bereits 22 Mal jubeln dürfen, beim VfR droht Gefahr von drei Positionen aus: Andreas Felsner (16), Dennis Niebauer (13) und Alexander Beer (10). „Wir müssen natürlich Hrgota in den Griff kriegen“, sagt Weber und natürlich dürften auch die anderen Echinger Offensivkräfte Robert Eichler, Peter Enckell und Alex Christophersen nicht in den Genuss der langen Leine kommen.

Weber sieht aber den TSV Eching und seinen Gegenüber Ivo Bacic unter Druck. „Die wollen aufsteigen und sind in der Pflicht.“ Weber und seine Elf hingegen wollen es nehmen wie es kommt. Bis sie wissen, was sie zur Heimreise nach Garching einpacken dürfen, wollen sie ihr Hobby mit so viel Spaß und Enthusiasmus wie möglich wahrnehmen. „Das habe ich meinen Spielern so gesagt“, so Weber. „Der Geist ist also willig, mal sehen, wie stark unser Fleisch ist.“

Matthias Vogel

Aufstellung: Wachenheim, Kleindienst, Henrich, B. Niebauer, Cimesa, G. Ball. C. Ball, D. Niebauer, Weicker, Felsner, Beer.

Quelle: fussball-vorort.de

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