Abstiegskracher in Buchbach

Trifft Buchbach gegen Ingolstadt auf einen alten Bekannten?

Anton Bobenstetter. Foto: Leifer

TSV Buchbach – Weiter geht es für den TSV Buchbach in der Fußball-Regionalliga Bayern mit dem nächsten Keller-Kracher: Die Rot-Weißen erwarten am heutigen Freitag um 19 Uhr den punktgleichen FC Ingolstadt?2 und wollen nach dem Remis vergangene Woche gegen Fürth den siebten Heimsieg der Saison feiern.

Aus den vergangenen zehn Spielen haben die Buchbacher, die in der ewigen Tabelle der Regionalliga auf Rang fünf liegen, vier Siege und fünf Remis bei einer Niederlage eingefahren – eine Bilanz, die dafür spricht, dass Buchbach das Format für die Klasse hat. „Wir gehören in diese tolle Liga. Das haben wir in diesem Jahr nachgewiesen. Wenn ich sehe, wie unsere Spieler im Training arbeiten, macht das einfach Spaß. Deswegen bin ich der Überzeugung, dass der Klassenerhalt verdient wäre“, sagt Trainer Anton Bobenstetter.Dass der Gegner über hohe Qualität verfügt, steht für ihn außer Frage: „Die Ingolstädter haben einen großen Kader mit vielen exzellenten Spielern. Wer in Nürnberg 6:0 gewinnt oder sich bei den Bayern 1:0 durchsetzt, muss gut sein.“ Auf der anderen Seite haben die Ingolstädter beim 2:2 gegen Seligenporten oder beim 0:2 in Schalding ausgerechnet gegen die unmittelbare Konkurrenz wertvolle Punkte liegen lassen.In den letzten vier Begegnungen konnte Trainer Stefan Leitl mit Tobias Levels auf einen Abwehrrecken zurückgreifen, der über zehn Jahre Bundesliga-Erfahrung bei Gladbach, Düsseldorf und Ingolstadt mitbringt. Seither ist die U?21 des Bundesligisten ungeschlagen. Vor vier Wochen hat sogar der Ex-Buchbacher Stefan Lex in der Zweiten gespielt. „Ich hoffe ja mal nicht, dass Stefan gegen uns spielt“, sagt Bobenstetter, der angesichts der vielen prominenten Namen wie Jugend-Nationalspieler Maximilian Thalhammer überrascht ist: „Ich hätte nie gedacht, dass wir vier Spieltage vor Saisonschluss mit Ingolstadt punktgleich sind.“Mit 35 Punkten haben beide Mannschaften nur zwei Zähler Vorsprung auf die Relegationszone. „Da ist Spannung garantiert“, sagt Bobenstetter, der wieder auf breite Unterstützung der Fans hofft: „In Ingolstadt haben wir mit 2:1 Toren unseren einzigen Auswärtssieg der Vorrunde gefeiert, weil wir da mit 600 Fans im Gepäck mit dem Sonderzug angereist waren. Daran sieht man, wie wichtig die Unterstützung ist.“Mit der berühmt-berüchtigten Grillsau setzen die Rot-Weißen auch kulinarisch wieder Anreize, um die Fans in die SMR-Arena zu locken.

Text: buc

Quelle: fussball-vorort.de

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