Stadionheft stachelt Ismaning an

Unglaublicher Stijepic: Drei Treffer beim Kantersieg

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Rutsch ins Glück: Beim sensationellen 5:0-Auswärtssieg des FC Ismaning erzielte Mijo Stijepic drei Treffer - Abwehrfuchs Christian Rodenwald gratulierte gebührend.

FC Ismaning - Der FC Ismaning hat wieder richtig in die Spur gefunden. Mit sechs Punkten und 10:1 Toren ist die Ergebniskrise zum Ende der Vorrunde nun abgehakt. Bei den Würzburger Kickers siegte er fast locker mit 5:0 (2:0).

„Ismaning – Kein Ding!“ Drei Wörter auf dem Titel des Stadionheftes machten Trainer Frank Schmöller die Arbeit ganz einfach. Das Stadionheft hing an der Kabinentür. Es verdeutlichte das leichte Abheben der Würzburger Regionalliga-Fußballer, die nach ihrem Sieg vor 5800 Zuschauern gegen den FC Bayern II den kleinen Dorfverein aus dem Münchner Norden eher locker betrachteten.

Dieser FC Ismaning hat mit dem 5:1 gegen den TSV Rain aber eine Menge Selbstvertrauen getankt und stellte diesmal auch die kleinen Durchhängerphasen der Vorwoche ab. Die Würzburger hatten in den gesamten 90 Minuten nicht einen ernsthaften Torschuss und waren am Ende fast noch gut bedient mit dem 0:5. Der dreifache Torschütze und Mann des Tages Mijo Stijepic hatte kurz vor der Pause sogar die Chance zum Hattrick, rutschte aber weg.

Stijepic eröffnete den Torreigen nach fünf Minuten per Abstauber, als Franz Hübl aus 30 Metern abgezogen hatte. Das 2:0 war dann eine fußballerisch feine Kombination, bei der der diesmal im linken Mittelfeld überzeugende Christian Grujicic den Stürmer in Szene setzte. Stijepics Meisterstück war aber das 4:0 in der 63. Minute. Erst lief der Ball gut und dann traf Ismanings Star mit dem Außenrist einen Kunstschuss, bei dem sich andere Stürmer wohl eher verletzt hätten.

Dazwischen erhöhte Manuel Ring im Strafraum nach einem etwas unübersichtlichen Gestocher. Den toretechnischen Schlusspunkt setzte Maximilian Knauer per Kopf nach einer Ecke. Der seit Monaten überzeugende Innenverteidiger hat nun auch eine positive Bilanz bei seinen fünf Toren. Zweimal köpfte er in das eigene Tor und nun stehen drei Treffer auf der richtigen Seite zu Buche. Schmöller war natürlich rundum zufrieden mit seinem Team. Er machte aber auch deutlich, dass der FCI bei den Heimniederlagen gegen Hof und Bamberg ähnlich viele Torchancen hatte. Nur gehen nun die Bälle rein, die noch vor vier Wochen das Team um den verdienten Arbeitslohn brachten.

Quelle: fussball-vorort.de

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