Unterföhring mit nächster Klatsche - Ziel gerät aus Sichtweite

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Die Unterföhringer waren wiederum chancenlos gegen den Aufsteiger aus Kirchanschöring

FC Unterföhring – Der FC Unterföhring enttäuscht weiter. Am Samstag gab es beim Aufsteiger SV Kirchanschöring eine schmerzhafte 0:3 (0:2)-Niederlage.

Nach mageren drei Siegen aus 13 Spielen ist Club vom eigentlichen Ziel Bayernliga-Aufstieg nach Auskunft des Technischen Leiters Manuel Prieler „so weit entfernt wie die Erde vom Mond“. Prieler hatte vor drei Wochen gehofft, dass seine Mannschaft sich mit einer Serie dem achten Platz annähern könnte. Zwei Punkte aus den letzten fünf Spielen drücken eher die Serie in die negative Richtung aus. Deshalb möchte Prieler nichts mehr von der Bayernliga hören:

„Der Vorteil an der diesjährigen Landesliga ist für uns, dass heuer keiner absteigen kann.“ Aus dem Technischen Leiter brach am Samstagabend auch der Frust heraus über ein ganz kurioses Spiel. Der Kirchanschöringer Christian Heinrich verwandelte in Durchgang eins die beiden echten Chancen des Heimteams (11., 34.) und profitierte von wieder einmal erschreckenden Abwehrpatzern der Gäste. Dazu kam noch eine grausame Chancenverwertung beim FCU. In der 17. Minute schoss Moritz Sperl freistehend den Torwart ab und keine 60 Sekunden später verfehlte Heinz Sichort das so gut wie leere Tor. Prielers Fazit: „Hinten sind wir vogelwild und vorne vergeben wir Chancen, dass es einem schwindlig wird.“ Gegen Wolfratshausen machte Unterföhring aus einer Fast-Niederlage noch ein 3:3.

Die Wiederholung blieb diesmal aus. Das lag auch an der doppelten Dezimierung. Nach genau einer Stunde flog Thomas Oberhauser mit Gelb-roter Karte vom Feld und vier Minuten später setzte Armin Brotz mit Rot pur noch einen drauf. Das Frustfoul des Routiniers an der Mittellinie war sicherlich unnötig und dumm, aber Gelbrot hätte es wohl auch getan. Der Bericht des Schiedsrichters lässt aber nichts Gutes vermuten für die Sportgerichtsverhandlung über die Sperre. In Unterzahl bekamen die Unterföhringer dann aber noch einmal die Chance, mit Neun gegen Elf den Anschlusstreffer zu machen. Heinz Sichort, der gegen Wolfratshausen dreifach traf, hatte aber wieder das Pech am Stiefel kleben und vergab. Stattdessen machten die Hausherren ihren dritten Treffer mit eigentlich deutlicher Abseitsstellung. Aus Sicht des FCU passte das zu einem rabenschwarzen Tag.

Quelle: fussball-vorort.de

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