FC Unterföhring rafft sich nach 0:2 noch mal auf

Ünal Tosun traf nach einem abgefälschten Freistoß zum zwischenzeitlichen 1:2.
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Ünal Tosun traf nach einem abgefälschten Freistoß zum zwischenzeitlichen 1:2.

FC Unterföhring - Der FC Unterföhring wahrt seinen Nimbus der Unbesiegbarkeit. Mit dem 3:3 (1:2) beim TSV Bogen ist der Fußball-Bayernligist seit nunmehr sieben Spielen in Folge unbesiegt. Am Samstag war aber bei einem Wechselbad der Gefühle mehr als eine Punkteteilung drin.

In der ersten Halbzeit war der FCU ziemlich weit von seiner eigentlichen Normalform entfernt und bekam nicht wirklich etwas auf die Reihe. Den schwachen Gästen standen gnadenlos effektive Hausherren gegenüber. Diese hatten zwei Chancen und führten somit nach 27 Minuten 2:0. Bei den beiden Toren machten die Unterföhringer dem Gegner das Leben auch nicht wirklich schwer. Manuel Prieler, der Technische Leiter des FCU, wollte damit schon den Haken unter einen gebrauchten Tag machen: „Passt scho. Fahren wir halt gemütlich wieder heim.“

Doch die seit dem 31. August unbesiegten Föhringer zeigten ihrem gerne einmal pessimistischen Funktionär schnell, dass sie um ihre Serie kämpfen wollten. In der 31. Minute machte Ünal Tosun den Anschlusstreffer, der auch eher ein Zufallsprodukt war. Sein Freistoß wurde unhaltbar abgefälscht. Schon in der ersten Hälfte deutete sich an, dass die Unterföhringer fußballerisch mehr Qualität haben.

Das kam dann mit zunehmender Spieldauer zum Tragen gepaart mit einer beeindruckenden Moral der Mannschaft, die richtig Selbstvertrauen intus hat. Die Wende in der Statistik folgte dann auch recht flott. In der 52. Minute glich Sebastian Bracher per Kopf aus nach einer Freistoßflanke von Andreas Faber.

Zehn Minuten später kam dann das erste Lebenszeichen von Neuzugang Fatjon Celani, der bis dahin praktisch gar nicht zu sehen war. Nach einem langen Pass von Innenverteidiger Andreas Brandstetter setzte er sich durch und brachte die Unterföhringer in Führung. Die eine englische Spielweise praktizierenden Bogener setzten alles auf lange Bälle und Prinzip Hoffnung.

Ein solcher half dann in der 82. Minute noch zum 3:3. Michael Eder erwischte den Kopfball nicht richtig, klärte zu kurz in das Zentrum und dort kam der Abschluss. Unter dem Strich geht das Unentschieden dann auch in Ordnung. Der FCU kann mit dem einen Zähler leben, hätte mit 90 Minuten wie zuletzt und weniger Abwehrfehlern mehr Ertrag mit nach Hause nehmen können.

Quelle: fussball-vorort.de

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