Unterföhring verliert Spiel und Redondo

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Abflug: Föhrings Ricardo Redondo (schwarz) sieht später in der Partie Rot.

FC Unterföhring - Nach einem wochenlangen Fußballmärchen befindet sich der FC Unterföhring nun in seiner ersten echten Durststrecke. Gegen den SV Wacker Burghausen II setzte es eine Heimniederlage.

Unterföhring – Nach einem wochenlangen Fußballmärchen befindet sich der FC Unterföhring nun in seiner ersten echten Durststrecke. Gegen den SV Wacker Burghausen setzte es ein 1:2 (0:0) und hat damit aus den letzten drei Spielen nur einen Punkt geholt.

In der ersten Hälfte waren die Gäste erwartungsgemäß spielerisch überlegen, aber kampfstarke Unterföhringer waren mit 2:1 Torchancen der Führung näher. In der 25. Minute landete ein etwas verunglückter Schussversuch bei Pirmin Lechthaler, der fünf Meter vor dem Kasten einen Tick zu lange zögerte und dann war die Möglichkeit auch wieder dahin. Burghausen hatte in der 40. Minute seinen ersten Torschuss und kurz danach wäre Ünal Tosun fast aussichtsreich zum Abschluss gekommen.

Nach dem Seitenwechsel wurde dann Ricardo Redondo zur tragischen Figur eines ganz engen Matches. Über den Unterföhringer Außenverteidiger erspielten sich die Burghausener technisch fein ihren ersten Treffer (59.). Redondo muss das so innerlich aufgewühlt haben, dass er 120 Sekunden später in der Mitte der gegnerischen Hälfte an der Auslinie ein völlig unnötiges Frustfoul auspackte. Die Rote Karte war die logische Folge und machte aus der Aufholjagd gegen eine der besten Mannschaften der Bayernliga ein ziemlich kompliziertes Unterfangen.

Der eingewechselte Thomas Leberfinger, der schon rund 50 Einsätze in der 3. Liga absolviert hat, machte dann den Sack zu mit einem Kopfball am kurzen Pfosten nach einer Ecke. Das 1:2 des ebenfalls eingewechselten Leo Cucic nach einem schnell ausgeführten Freistoß hatte nur noch statistischen Wert. Letztlich nahm Burghausen die drei Punkte nicht unverdient mit. Unterföhring hat immer noch einige Punkte Vorsprung auf die Abstiegsund Relegationsplätze. Klar ist aber auch, dass die Weihnachtsfeier noch nicht zur Nichtabstiegsfeier wird.

nb

Quelle: fussball-vorort.de

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