Unterföhringer diszipliniert, aber erfolglos

+
Tanz um den Ball: Max Lamprecht (l.) & Co. spielen in der ersten Halbzeit sehr diszipliniert.

FC Unterföhring – Nach zwei Siegen in Serie fand der FC Unterföhring wieder seinen Meister. Gegen den FC Augsburg II setzte es eine 0:2 (0:0)-Niederlage.

Die erste Halbzeit war für die Taktikliebhaber ein Genuss. Der FCU und die mit drei Lizenzspielern verstärkte Reserve des Bundesligisten lieferten sich ein schnelles Landesligaspiel mit vielen direkten Pässen. Die Kehrseite dieser Medaille war aber, dass sich vor beiden Toren recht wenig tat.

Unterföhrings Trainer Dirk Teschke hatte diesmal seine besondere Idee in der Viererkette, wo er den zuletzt stürmenden Ömer Gebesci für den rotgesperrten Efe Ok ins Team rotierte. Auf der linken Außenbahn kam Maximilian Leidecker ins erst einmal defensiv denkende und praktisch stürmerlos agierende Team der Hausherren. Da die Unterföhringer defensiv sehr diszipliniert arbeiteten, bot sich dem FC Augsburg in Richtung Tor nicht der kleinste Raum.

Auf beiden Seiten waren die Torhüter bei den vereinzelten Distanzschüssen souverän auf dem Posten. Nach dem Seitenwechsel erhöhte der Tabellenzweite die Schlagzahl und auch das Risiko im Offensivspiel. Daraus resultierte eine Großchance von Patrick Wörz, der von Außen in den Strafraum kommend an Igor Pintar scheiterte. Wenige Minuten später landete der Ball dann aber doch im Unterföhringer Gehäuse; Gebesci hatte an der Eckfahne unnötig einen Freistoß verursacht.

Bei dieser Standardsituation fanden die Schwaben am langen Pfosten Michael Bock, der mit allem Platz der Welt das Tor köpfen konnte. Auch der zweite Treffer der Gäste fiel über die linke Abwehrseite, auf der der eingewechselte David Manzinger vor dem Treffer von Johannes Nießner die Flanke nicht verhindern konnte.

Unterföhring konnte den vergangene Woche in Pullach groß aufspielenden Efe Ok diesmal letztlich nicht ersetzen gegen eine Augsburger Mannschaft, die zurecht Tabellenzweiter ist und vom Doppelaufstieg in die künftige Regionalliga Bayern träumen darf. Der Erste, Wacker Burghausen II, darf wegen der Ersten Mannschaft in der 3. Liga nicht höher klettern als in die Bayernliga.

NICO BAUER

Quelle: fussball-vorort.de

Auch interessant

Kommentare