Unterföring so zweikampfstark wie spielfreudig

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Leo Cucic bekommt zu spüren, wie die Oberpfälzer mit schnellen Gegenspielern umgehen.

FC Unterföhring - Es spricht viel dafür, dass die Weihnachtsfeier des FC Unterföhring zur Nichtabstiegsfeier wird. Beim 1:1 (1:0) gegen den SSV Jahn Regensburg II war der Bayernliga-Aufsteiger richtig gut.

Die Unterföhringer lieferten nach dem 2:2 bei der Reserve der SpVgg Unterhaching eine weitere Topleistung ab. Auf dem schweren Geläuf bei zeitweisem Schneefall gewannen die Gastgeber die Mehrzahl der Zweikämpfe und zeigten auch spielerisch etwas.

Der hoch eingeschätzte Gast war nach 45 Minuten mit dem 1:0 noch gut bedient. Das Tor schoss der seit Wochen überragende Ünal Tosun. Föhrings Glücksgriff zog aus 20 Metern unaufgeregt ab und der Ball flog unhaltbar für den Keeper ins Kreuzeck (18.). Kurz darauf setzte sich Mittelstürmer Leo Cucic durch und scheiterte mit seinem Flachschuss an Armin Pillmeier, der diesmal gerade noch die Fingerspitzen an den Ball brachte. Einer Handvoll guter Möglichkeiten des FCU stand kein einziger Torschussversuch der Gäste gegenüber. Die Regensburger fielen immer wieder mit rustikalen Attacken auf. Den Beweis spielerischer Klasse blieben die Oberpfälzer vollends schuldig.

Auch in Durchgang zwei bestimmten die Unterföhringer das Spiel. Sie mussten sich eigentlich nur vorwerfen, nicht das wohl vorentscheidende 2:0 nachgelegt zu haben. Die beste Chance dazu bot eine fantastische Kombination über Andreas Faber und Ferdinand Grund zu Sebastian Bracher, der fünf Meter vor dem Tor völlig freistehend den Torwart anschoss. In der 71. Minute nahmen die Regensburger dann erstmals nennenswert am Spiel teil. Nach einem Fehlpass von Hofmann lief ein Gästespieler ganz alleine auf das Tor zu und versiebte diese hundertprozentige Chance kläglich. Der Ausgleich fiel dann mit dem zweiten Regensburger Torschuss in der 78. Minute. Nach einer Ecke stand Matthias Dürmeyer am langen Pfosten mutterseelenallein.

Der FCU zeigte seinen Erfolgshunger und schob noch einmal richtig an. Regensburg hatte noch die eine oder andere brenzlige Situation zu überstehen. Auf der anderen Seite drohten die mit neun Spielern unter 21 Jahren gestarteten Unterföhringer in einen Konter zu laufen, weil sie noch unbedingt den achten Sieg im neunten Heimspiel einfahren wollten. Verdient wäre er allemal gewesen.

Quelle: fussball-vorort.de

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