Unterhaching: Ende der Serie

Bitter: Die Hachinger Serie ist vorbei.
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Bitter: Die Hachinger Serie ist vorbei.

Osnabrück – Der Höhenflug der SpVgg Unterhaching in der 3. Liga ist gebremst. Nach sechs Partien ohne Niederlage verlor das Team der beiden Trainer Manuel Baum und Claus Schromm mit 1:3 beim VfL Osnabrück.

„Die Niederlage ist aber kein Beinbruch. Der Gegner hat diesmal unsere Fehler bestraft, aber wir können uns am nächsten Spieltag in Duisburg sofort wieder rehabilitieren“, meinte Hachinger Kapitan Maximilian Welzmüller. Die Osnabrücker, die zuletzt dreimal in Serie verloren hatten, starteten – unterstützt von 7300 Fans – recht stürmisch. Aber nach 18 Minuten konnten die kleine Schar Hachinger Sympathisanten jubeln: Eine Weitschuss von Welzmüller war im Netz gelandet. „Wir sind gut ins Spiel gekommen. Leider hat sich dann nach dem ersten Gegentor bei uns Hektik breit gemacht“, bedauerte Teamchef Manuel Baum.

Besonders den Osnabrücker Pascal Testroet bekamen die Gäste nicht in den Griff. Mit einem Blitz-Hattrick innerhalb von 16 Minuten (25. bis 41.) schickte der Torjäger den Kontrahenten auf die Verliererstraße. Die Hachinger Abwehr präsentierte sich dabei wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen, wohl auch geschuldet einer unfreiwilligen Auswechslung. Nach einer halben Stunde musste Mario Erb seinen Platz für Alexander Hack räumen. Der ehemalige Nachwuchsspieler des FC Bayern zog sich einen Bänderriss im Knie zu und wird wohl länger ausfallen.

„In der zweiten Halbzeit haben wir versucht, den Anschluss zu schaffen, aber unsere Aktionen waren diesmal zu kompliziert“, meinte Baum nach der Niederlage. Mit Auswechslungen versuchte Trainer Claus Schromm, noch eine Wende zu schaffen. Doch es blieb trotz aller Bemühungen dabei, im Osnabrücker Stadion an der Bremer Brücke konnten die Hachinger noch nie gewinnen.

Ein Trost für sie aber: Der Abstand zu einem direkten Aufstiegsplatz beträgt auch nach der Niederlage nur drei Punkte. Am Rande der Partie bestätigte U?20-Nationalspieler Janik Haberer das Interesse mehrerer Profiklubs an seiner Person: „Es gibt verschiedene Anfragen und es ist natürlich ein Traum für jeden Fußballer, in der Bundesliga zu spielen, andererseits fühle ich mich in Unterhaching sehr wohl.“ Zumindest bis zur Winterpause wird Haberer für die Hachinger aktiv bleiben, dann soll ein hohe Ablösesumme für ihn die klamme Kasse der Spielvereingung auffüllen.

Quelle: fussball-vorort.de

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