BCF startet mit Neuzugang Kretzinger in die Vorbereitung

Wieder am Ball: BCF-Sommerneuzugang und Rekonvaleszent Ludwig Huber. Foto: or

Wolfratshausen – Keine zwei Monate blieben den Fußballern des BCF Wolfratshausen, um sich von einer schwierigen Hinrunde mit beispielloser Verletztenmisere zu erholen, an deren Ende es mit dem 0:6 beim VfB Eichstätt einen letzten kräftigen Fußtritt setzte.

Die Unbilden des Spätherbstes sollen der Vergangenheit angehören. „Wir trampeln nicht mehr auf dem herum, was vorgefallen ist“, stellt Co-Trainer Lukas Wank klar.

Am vergangen Dienstag ging das Trainerteam in Klausur, die Übungsleiter schworen sich auf eine einheitliche Linie ein. Wank bekräftigt, der BCF Wolfratshausen gehöre „in diese Liga“ und werde „wieder Spiele gewinnen“. Die Gleichung des Sportstudenten: Wird konzentriert gearbeitet, „holen wir auch genügend Punkte“. Die sind dringend notwendig, um den BCF aus der Abstiegszone zu halten. Magere fünf Zähler beträgt derzeit der Abstand zum Relegationsplatz. Das aktuelle Tabellenbild weist eine, eingedenk einer mehr ausgetragenen Begegnung latente Abstiegsgefahr aus. Hinzu kommt ein knackiges Programm zum Auftakt: „Gegen Kottern und Rosenheim müssen wir fit sein“, unterstreicht Wank.

Im Hinblick auf den Ernst der Lage schadet ein breiterer Kader nicht. Der Japaner Tadokoro Shota und Norbert Bzunek wurden als Neuzugänge bereits vorgestellt. Am Wochenende folgte ein weiterer: Oskar Kretzinger aus dem schwäbischen Bubesheim soll die Defensive des Landesligisten stärken. Der 24-Jährige kann sowohl auf der Sechser-Position als auch im Abwehrzentrum eingesetzt werden. „Er soll helfen, unsere Ausfälle auszugleichen“, sagt Spartenchef Michael Krentscher. Das Gastspiel Kretzingers könnte allerdings ein kurzes sein. Das bevorstehende Studienende und der Berufseinstieg erfordern eventuell einen Auslandsaufenthalt. Kretzinger weilte bereits längere Zeit in den USA, kickte dort sogar höherklassig.

Aus dem Lazarett werden Ludwig Huber und Werner Schuhmann ins Aktivenlager zurückversetzt. Wank kündigt den Trainingseinstieg beider Offensivkräfte an, weist aber auf die Schwere ihrer Verletzungen und deswegen auf Einschränkungen im Trainingsumfang hin. Der Gaißacher Michael Pföderl würde ebenfalls gerne wieder gegen den Ball treten. „Er brennt auf sein Comeback“, verrät Wank. Doch im Falle des Gaißachers ist Geduld gefragt. Telefonate mit den behandelnden Ärzten stehen an. Erst danach, meint Wank, „sehen wir, ob und wie intensiv Pföderl wieder einsteigen kann“.  or

Quelle: fussball-vorort.de

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