Ausbildungsstelle bei Ingolstädter Autobauer

Verlässt Thomas Schreiner die Pipinsrieder?

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Reisende kann man nicht aufhalten: Thomas Schreiner will in Zukunft in der Kreisliga gegen den Ball treten.

FC Pipinsried – Seit fünf Tagen rennen und schwitzen sie wieder, die Kicker des FC Pipinsried – und am heutigen Samstag steht bereits das erste Testspiel an. Der Gegner ist der SC Fürstenfeldbruck, der in der kommenden Saison in der Landesliga kickt.

„Es ist erst das zweite Mal in unserer Geschichte, dass wir eine Liga über den Bruckern um Punkte kämpfen“, freut sich Konrad Höß, der Präsident des Dorfklubs aus dem Landkreis Dachau, der in drei Wochen seine Premiere in der Bayernliga feiern wird.

Der Spielort heute: die Sportanlage des SV Ampermoching. Höß erklärt: „Wir wollten uns bei unseren Fans im östlichen Landkreis bedanken, die regelmäßig quer durch das Dachauer Land fahren, um hochklassigen Fußball sehen zu können.“ Angepfiffen wird das Match um 15 Uhr.

Am kommenden Dienstag holen die Gelb-Blauen um 20.30 Uhr ihre Saisoneröffnungsveranstaltung nach, bei der die neuen Kicker präsentiert werden sollen. Einer aus dem letztjährigen Kader wird womöglich fehlen: Thomas Schreiner. Der 20-Jährige will sich dem FC Hepberg anschließen. Der Heimatverein von FCP-Coach Tobias Strobl pflegt gute Kontakte zu einem Ingolstädter Autobauer und hat Schreiner angeblich eine Ausbildungsstelle bei dem Konzern verschafft. Höß zeigt sich indes skeptisch: „Wenn das stimmt, fahre ich persönlich nach Ingolstadt und rede mit dem Meister.“ Dennoch wird er den Reisenden kaum aufhalten können.

Mit Schreiners Weggang haben die Pipinsrieder ein Problem an der Backe: In den Reihen des FCP finden sich aktuell nur noch vier DFB-spielberechtigte U23-Kicker (Antoni, Grahammer, Held, Uselmann). Das ist das vorgeschriebene Minimum für einen Bayernligisten (wir berichteten). Höß folgert daher messerscharf: „Ich muss nochmals zuschlagen.“ Er wirkt dabei keineswegs unglücklich.

von Horst Kramer

Quelle: fussball-vorort.de

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