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Ismaning verpflichtet Aindlings Torjäger Ebeling

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Roter Wirbelwind: Marcel Ebeling erzielt im September mit Aindling das 1:0 gegen Ismaning. Foto: Michalek

FC Ismaning - Der FC Ismaning hat kurz vor Ende der Winter-Transferperiode noch einen Megatransfer getätigt. Gestern wurde der Wechsel des zweitbesten Torjägers der Bayernliga Marcel-Pascal Ebeling aus Aindling perfekt gemacht und vom Technischen Leiter Wolfgang Summer bestätigt.

von Nico Bauer

Ismaning – Der 20-jährige Stürmer ist bislang der Senkrechtstarter der Saison in der Fußball-Bayernliga. Mit 13 Toren liegt er in der Torschützenliste nur hinter dem Bamberger Peter Hayer (15). Mit seinem Treffer zum Aindlinger 1:0-Sieg in Ismaning tat er seinem neuen Club im September auch schon einmal gehörig weh. Die Schwaben befinden sich nun finanziell in einer schwierigen Lage und deshalb wurde der Wechsel des ehemaligen Jugendspielers vom TSV 1860 München möglich.

Der FC Ismaning setzte sich beim Buhlen um Ebelings Autogramm gegen etliche andere Clubs durch. Unter anderem hatte sich auch der SV Heimstetten für den Angreifer interessiert. Für Ebeling wird nun einiges einfacher, da er in München-Laim wohnt und nach Ismaning eine deutlich kürzere Fahrt hat als nach Aindling.

Auch Ebeling war im letzten Jahr noch ein Löwe

„Vom Typ her ist er schon ein wilder Hund“, sagt Ismanings Technischer Leiter Wolfgang Summer. Ebeling bringt neben der sportlichen Qualität auch die Emotion mit, die der Mannschaft in der Vorrunde ab und an in kritischen Situationen fehlte. Mit ihm, Torwart Andreas Rössl und Maximilian Knauer kommen nun gleich drei potenzielle Führungsspieler.

„Nach dem letzten Spiel vor der Winterpause in Seligenporten war mir klar, dass wir etwas verändern müssen“, sagt Wolfgang Summer. Der Technische Leiter hatte den Eindruck, dass noch immer alle zufrieden waren mit sich und der ein halbes Jahr zuvor gewonnenen Bayernliga-Meisterschaft. Summer verweist auf die Statistik: „Wir haben in der Vorrunde elf Spiele verloren, was mehr ist als zuvor in zwei ganzen Spielzeiten. Das kann nicht sein.“ Nun sieht er das runderneuerte und qualitativ verstärkte Team in der Pflicht: „Wir haben jetzt ein Zeichen gesetzt für die Mannschaft, für die Region und an die gesamte Bayernliga.“

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