1860-Keeper fehlt die Spielzeit

Vetragsauflösung: Süßmaier verlässt den TSV 1860 Rosenheim

Das Spiel gegen seinen Herzensverein den TSV 1860 München war Süßmaiers letzter Auftritt für Rosenheim. FOTO: Sven Leifer

Dominik Süßmaier kündigt seinen laufenden Vertrag zum 01.01.2018 beim TSV 1860 Rosenheim. Aufgrund mangelnder Einsatzzeiten legt der Torwart seine Prioritäten auf den Beruf.

"Es ist alles mit dem Verein besprochen. Ich kann meinen Vertrag auflösen und darf im Winter ablösefrei gehen." Die Kündigung ist in trockenen Tüchern. Der Routinier verlässt den Regionalligisten definitiv. 

"Ich habe eine neue Arbeit, doch vor allem ist mir der Aufwand zu groß dafür, dass ich dann nicht spielen darf. Es ist nicht leicht, aber ich habe mich für den Job entschieden. Ich will nicht auf der Bank sitzen, es ist Schluss." Begründet Süßmaier seine Entscheidung. "Ich habe vergangene Saison gut gespielt. Das letzte Spiel verlief dann leider nicht so positiv, der Verein hat mir damals die Schuld für die Niederlage gegeben. Auch deshalb war ich dann kurze Zeit nicht so motiviert, habe mir Gedanken gemacht, ob ich nicht etwas kürzer treten sollte. Aber als es darum ging, habe ich wieder voll angegriffen und mich rein gehauen. Der Trainer hat sich dann aber für den Jungen entschieden."

Süßmaier spricht von Mario Stockenreiter, der ihm seit dieser Spielzeit den Stammplatz zwischen den Pfosten abgelaufen hat. Tobias Strobl und Peter Martin setzen in der Torwartfrage auf den Nachwuchs. Das ist auch dem geschassten Keeper bewusst: "Ich bin nunmal Dreißig. Ich meine nicht, dass ich schlechter bin als der Junge, aber der Trainer denkt wohl schon an die Zukunft."

Ganz Sportler, hegt Süßmaier keinen Groll: "Ich habe den Jungen immer geschätzt und er ist auch ein sehr netter Bursche, aber für mich ist es blöd gelaufen. Die Entscheidung ist mir schwer gefallen, aber ich bin dreißig Jahre alt und möchte spielen. Immerhin habe ich, als Ober-Sechz'ger, vom Verein das Sechzig-Spiel bekommen. Da habe ich mich gut verkauft und dachte schon, dass ich wieder spiele, doch dann war der Junge wieder da und ich wusste sofort: Jetzt ist es vorbei. Den Kampf ums Tor habe ich dann nicht angenommen, dafür fehlt mir in meinem Alter die Motivation."

Wie es weiter geht, kann der Keeper noch nicht sagen. "Wohin ich gehe, steht in den Sternen. Ich hatte schon ein paar Gespräche, da ist allerdings nichts Konkretes und vor allem nichts Fixes herausgekommen. Ich hoffe, dass noch die eine oder andere Anfrage herein flattert."

Quelle: fussball-vorort.de

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