Vorfreude auf die Wundertüte Wacker

Rechnet mit attraktivem Fußball: Garchings Trainer Daniel Weber.
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Rechnet mit attraktivem Fußball: Garchings Trainer Daniel Weber.

VfR Garching - Die ersten Wochen Bayernliga waren bislang ein königliches Vergnügen für den VfR Garching und daran änderte auch die erste Niederlage nichts. In Schwabmünchen stimmte die Leistung und deshalb fällt es dem Aufsteiger leicht, den Blick auf das Heimspiel gegen den SV Wacker Burghausen II (Mittwoch, 19.30 Uhr) zu lenken.

Nach der reichlich unglücklichen 1:2-Niederlage in Schwabmünchen war der Garchinger Trainer Daniel Weber schon ziemlich verwundert, „wie dort alle die erste Landesliga-Tabellenführung ihrer Geschichte zelebriert haben. Nach dem sechsten Spieltag sagt die Tabelle doch nichts aus.“ Weber war aber auch irritiert, weil das Heimteam mit dem Blick auf die Statistik eine mäßige Leistung unbeachtet ließ.

Er selbst tröstete sich mit den 90 Fußballminuten, „in denen wir unser Spiel durchgebracht haben und die Leistung stimmte.“ Lediglich zwei individuelle Fehler hätteten den VfR den möglichen Sieg gekostet. Seinem Team fehlte vor allem bei etlichen Standardsituationen der Zauberfuß Florian de Prato. Er kommt nun wieder ins Team. Ansonsten gibt es nicht viel zu ändern. Die Viererkette lässt kaum etwas zu und deshalb sagt Weber auch selbstbewusst, „dass man in der Abwehr keine Faxen macht“. Seiner Mannschaft gibt er mit auf den Weg, dass die Leistung in allen fünf Spielen ordentlich bis gut war. Und das ist für Weber das entscheidende Kriterium.

Der Blick auf sich selber ist ihm auch wichtig vor dem Aufeinandertreffen mit dem SV Wacker Burghausen II, der als absolute Wundertüte im Seestadion erwartet wird. Die 3. Liga hat diese Woche spielfrei und deshalb könnten auch vier bis fünf Mann aus dem Kader der ersten Mannschaft mitkommen. Weber schaut deshalb auf sein Team und bereitet es auf einen schlagbaren Kontrahenten vor.

Das mit vier Punkten mäßig gestartete Burghausen beobachtete er beim 6:1-Sieg in Ismaning, „wo es ihnen der Gegner auch leicht gemacht hat“. Veränderungen in der Spieleinschätzungen gibt es erst, wenn das Geheimnis des gegnerischen Kaders gelöst ist: „Mit dem Blick auf den Spielberichtsbogen gibt es dann vielleicht noch ein paar Ansagen.“ Weber freut sich aber auch auf einen mitspielenden Gegner.

Er rechnet mit attraktiven Fußball ohne Konter-Lauerer, sondern mit zwei Teams, die den Ball gerne haben und auch etwas damit anfangen können.

Quelle: fussball-vorort.de

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