"Wenn der Kopf frei ist, dann werden auch die Füße schneller"

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Nicht zu halten waren die Echinger (schwarz-weiße Trikots) beim FC Ergolding.

TSV Eching - Immer wieder auswärts: Wenn die Fußballer des TSV Eching auf Reisen gehen, blühen die vermeintlich verunsicherten Kicker immer groß auf. Sie haben schon eine gute Serie gestartet.

.Eching – Immer wieder auswärts: Wenn die Fußballer des TSV Eching auf Reisen gehen, blühen die vermeintlich verunsicherten Kicker immer groß auf. Nach dem 3:0 (0:0) in Ergolding steht die Serie nun bei drei Siegen in Folge mit 8:0 Toren.

Die erste Halbzeit von Ergolding hatte aber ein bisschen Heimspielatmosphäre., sprich: die Leitl-Truppe reagierten nur, statt selbst das Spiel zu machen und Akzente zu setzen. Unterm Strich nahmen die Gäste das 0:0 glücklich mit in die Kabine. Der FC Ergolding kam bei seiner Feldüberlegenheit zu zwei ausgezeichneten Möglichkeiten.

Der Rest des Gastspiels in Niederbayern war aber ein eher langweiliges Mittelfeldgeplänkel. Man merkte deutlich, nicht in Rückstand zu geraten, hatte bei beiden Teams Priorität. Nach der Pause sah es dann aus, als hätten die Ergoldinger Tee und die Echinger Zaubertrank konsumiert. Tatsächlich hatte aber nur Trainer Reiner Leitl deutlich erklärt, was er sehen will. Genau das setzten die Echinger mit einem phasenweise sehr guten Fußball um und spielten den Ball deutlich schneller nach vorne.

Da die Gäste auch defensiv sehr gut arbeiteten, geriet der Sieg nie wirklich in Gefahr. Ergolding hatte nur eine echte Torchance: Die Lattenunterkante verhinderte jedoch, dass der Kopfball im Netz landete. Der Knackpunkt für das Spiel und letztlich dem Erfolg der Echinger war ganz klar das Führungstor in der 55. Minute. Aus dem Mittelfeld heraus kombinierten sich die Gäste nach vorne und hatten dann eine Dreifachchance, bei der erst Fabi Hrgota das Tor hätte machen können, ja müssen, aber letztlich Peter Enckell den Ball über die Linie brachte.

Danach beobachtete Leitl, dass vieles leichter ging: „Wenn der Kopf frei ist, dann werden auch die Füße schneller.“ Der Coach war sehr zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge, die sehr viel richtig gemacht haben. Die Protagonisten des ersten Treffers machten dann auch das 2:0. Diesmal leistete Enckell auf dem linken Flügel eine überragende Vorarbeit, so dass Hrgota nur noch den Fuß hinhalten musste.

Und dann war da noch das Quäntchen Glück in der vorletzten Minute: Eine scharfe Hereingabe von Adi Al-Hamawi wurde von den Hausherren ins eigene Tor abgefälscht – 0:3. Das war der Schlusspunkt beim fünften Sieg im achten Spiel auf fremden Terrain, was Rang zwei in der Auswärtstabelle bedeutet. Wenn Eching nun noch im eigenen Stadion in die Spur findet, könnte es zum Spitzenteam werden.

NICO BAUER

Quelle: fussball-vorort.de

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