Gefahr für TSV Eching?

Leitl: "... dann spielen wir gegen den Abstieg"

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Hrgota und Co. wollen gegen Ergolding punkten.

TSV Eching - Wenn die Stimmung an der Dietersheimer Straße angespannt ist, dann hat der TSV Eching wieder mal ein Heimspiel hinter sich.

Auch am vergangenen Wochenende setzte es die fast schon gewohnte Schlappe im eigenen Stadion gegen Passau. Jetzt geht es zum FC Ergolding (Samstag, 16 Uhr).

Die Tabellensituation mutet schon fast kurios an: Die TSV-Fußballer sind nach 14 von 17 Hinrunden-Spieltagen Neunter und haben nur zwei Punkte Rückstand auf den ursprünglich angestrebten fünften Platz. Der Vorsprung auf den ersten Relegationsrang beträgt jedoch auch nur einen Zähler. „Ich habe beide Richtungen im Blick“, sagt Trainer Reiner Leitl. Die enge Ausgangslage zeige die Ausgeglichenheit der Liga. „Die marschieren alle wie die Ochsen“, meint der Trainer voller Respekt über die neue Landesliga Südost. Für seine Fußballer sieht er sehr wohl eine große Gefahr: „Wenn es so weitergeht, dann spielen wir gegen den Abstieg.“ Zuletzt holten die Echinger einen Punkt aus drei Heimspielen. „Wir haben zu Hause zu wenig Selbstvertrauen“, sagt Leitl.

Deshalb geht es derzeit weniger ums Spektakel, sondern vielmehr um die Grundtugenden des Fußballs. Mit defensiver Kompaktheit und Zweikampfstärke soll die Truppe das Blatt wenden - wie in der Rückrunde der vergangenen Saison. Der Trainer greift seine Mannschaft aber auch mit harten Worten an: „Es kann nicht sein, dass nur acht von elf Mann ihre Leistung bringen. Und wenn der junge Leo Mayer unser konstantester Spieler ist, dann weiß jeder, was zu tun ist.“ Mit zuletzt zwei Auswärtssiegen und 5:0 Toren haben die Echinger allerdings den Komplettabsturz in der Tabelle verhindert. Leitl ist deshalb über das Gastspiel bei den spielstarken Ergoldingern nicht unglücklich.

Nach seiner Rotsperre dürfte Ludwig Stegmeier in die Mannschaft zurückkehren. Beim Rest der Truppe ist sich der Trainer noch nicht sicher. Mit Serefliogullari, Al-Hamawi und Enckell gibt es Kandidaten für die Versetzung auf die Bank. Außerdem war Michael Rödl während der Woche krank. „Es könnte Überraschungen geben“, sagt Leitl. „Aber zu viele Wechsel tun auch nicht gut." (nb)

Die Aufstellung:

Kozel - Serefliogullari, Mayer, Kantar, Stegmeier - Hoffmann, Al-Hamawi (Rödl), Enckell (Sauer), Potenza - Hrgota, Eckmüller.

Quelle: fussball-vorort.de

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