Werner trifft auf Ex-Club

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Unterföhring - Wenn es gegen den Sportbund Rosenheim geht, dann ist das für Walter Werner immer ein besonderes Fußballspiel. Der Coach des FC Unterföhring trifft am Samstag (14 Uhr) auf seinen Ex-Club, den er acht Jahre lang erfolgreich betreute.

Doch alles das muss nun für 90 Minuten bei Seite gelegt werden, denn Rosenheim ist für den FCU ein Match mit durchaus richtungweisendem Charakter. Die junge Gäste-Mannschaft befindet sich aktuell auf einem Relegationsplatz und genau von dieser Region der Tabelle möchte sich der FCU fern halten. Nach zwei Monaten ohne Niederlage beträgt die Differenz des FC Unterföhring nach hinten nun sechs Punkte.

„Wir sind da noch nicht raus“, warnt Walter Werner. Der Trainer weiß, dass es wieder ein ganzes Stück enger für den FCU würde, wenn am Samstag kein Dreier kommt. Er macht auch deutlich. Dass seine Mannschaft in den zehn ungeschlagenen Spielen unter dem Strich durch das eine oder andere ärgerliche Unentschieden zu wenige Punkte holte. Für Rosenheim hat er aber eine ganz einfache Formel: „Das letzte Heimspiel des Jahres musst du gewinnen, egal, gegen wen es geht.“ Unter der Woche waren die Länderspiele nicht nur beim FC Bayern und Borussia Dortmund ein Thema, sondern auch beim FC Unterföhring.

Martin Büchel war auf Reisen und verlor mit seinen Liechtensteinern 0:3 gegen Estland. 71 Minuten stand er auf dem Platz. Werner reagierte wie die Großen: „Am Mittwoch hatte er frei, weil das bei Nationalspielern so ist. Bei Bayern und Dortmund musste da auch keiner trainieren.“ Büchel machte Regeneration bei Physiotherapeut Harald Hering. Der Unterföhringer Internationale dürfte gegen Rosenheim ziemlich wichtig werden, weil einige Spieler verletzt oder angeschlagen sind.

Innenverteidiger Eder und Linksverteidiger Leo Mayer sind ebenso fraglich wie die Offensivmänner Leo Cucic und Fatjon Celani. Problematisch ist die Defensive, weil Michael Kain nach überstandener Verletzung und zehn Minuten Kurzeinsatz mit Grippe ins Bett wanderte. Büchel ist in der Abwehrmitte eine heiße Alternative.

Aufstellung: Herz – Schlottner, Brandstetter, Büchel (Eder), Mayer – Faber – Bracher, Tosun, Celani (Segashi), Hollering – Cucic (Vrenezi).

Quelle: fussball-vorort.de

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