Wiedersehen mit drei ehemaligen Hachingern

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Anton Fink hat von seiner Torgefährlichkeit nichts eingebüßt.

SpVgg Unterhaching - Achtung, Ehemaligentreff im Hachinger Sportpark. Wenn am Freitag (19 Uhr) der Tabellen-Zehnte Chemnitz seine Visitenkarte bei der SpVgg abgibt, sind bei den Sachsen drei Spieler mit von der Partie, die in Unterhaching erfolgreich gekickt haben.

Neben Carsten Sträßer (95 Einsätze für die SpVgg von 2004 bis 2007) und Hachings Eigengewächs Florian Hörnig (von 2001 bis 2009 im Verein) kehrt auch Stürmer Anton Fink an seine alte Wirkungsstätte zurück. Der 1,71 Meter kleine Angreifer spielte zwar nur eine Saison (2008/09) im Sportpark, blieb als Shooting Star mit 21 Toren in 38 Spielen aber nachhaltig in Erinnerung. Für den damals 21-Jährigen kassierten die Hachinger seinerzeit eine stattliche Ablöse vom Karlsruher SC.

Von seiner Torgefährlichkeit hat Fink nichts eingebüßt. Mit aktuell zehn Toren in 18 Saisonspielen liegt er in der Torjäger-Liste der Dritten Liga auf dem zweiten Platz. Insgesamt traf er für den Chemnitzer FC seit seinem Dienstantritt im Januar in 35 Pflichtspielen schon 20 Mal - eine Top-Quote. Man darf gespannt sein, wie sich die Hachinger auf den Torjäger einstellen. Den bisher besten Drittliga-Torschützen Matthew Taylor (Münster) hielten sie vor einer Woche bestens in Schach. Fink sorgt deshalb nicht für große Unruhe. „Wir leben von unserer Geschlossenheit und werden uns sicher nicht auf einen einzelnen Spieler konzentrieren“, sagt Innenverteidiger Daniel Hofstetter.

Kurios ist allerdings, dass bisher ausgerechnet ehemalige Hachinger im Sportpark gerne trafen: Michael Vitzthum etwa beim 3:0 für den VfB Stuttgart II, ebenso Mijo Tunjic beim 2:2 von Rot-Weiß Erfurt und Thomas Rathgeber beim 3:0 von Kickers Offenbach in Haching.

Gut, dass sich die SpVgg auf ihre Defensive verlassen kann: Nur ein Gegentor gab’s in den letzten vier Partien. Sorgen bereitet mehr die Offensive, seit drei Spielen wartet die SpVgg auf einen Treffer. „Wir stehen stabil in der Abwehr, schwächeln aber im Abschluss“, gibt Teamchef Manuel Baum zu, sieht das aber nicht so dramatisch: „Chancen bekommen wir ja genügend, sie müssen halt einfach mal rein.“ Gut möglich, dass das Trainerduo deshalb im Angriff wieder Personal wechselt. Zuletzt durfte Andreas Voglsammer für Florian Niederlechner in der Startelf ran, eine Option auch für den Freitagabend.

Christian Amberg

Quelle: fussball-vorort.de

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