Zum Geburtstag drei Punkte für FCI-Chef Blößl

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Sebastian Ruhls Einsatz ist noch nicht sicher

FC Ismaning - Der FC Ismaning ist schon wieder in Feierstimmung, hat auch schon ein Festzelt am Sportplatz stehen. Das liegt aber nicht daran, dass die Fußballer nach drei Niederlagen in Serie wieder gewonnen haben.

Präsident Hans Blößl feierte gestern seinen 50. Geburtstag. Sein Wunsch zum Fest sind drei Punkte im Heimspiel gegen den VfL Frohnlach (Samstag, 15 Uhr). „Das ist ja auch machbar“, sagt Blößl zu seinem Wunsch an die Mannschaft. Er fühlt sich nach dem 3:1 in Schweinfurt „schon viel gelöster“ und hofft nun, dass mit dem zweiten Sieg eine kleine Serie daraus wird.

Danach haben die Ismaninger eine gute Chance, sich vom zehnten Platz nach oben zu arbeiten. Da kommendes Wochenende ein Jugendländerspiel in Großbardorf ausgetragen wird, wurde das Heimrecht des Bayernligaspiels gegen Ismaning getauscht. Der FCI tritt nun nacheinander an der Leuchtenbergstraße gegen Frohnlach, Großbardorf und Heimstetten an. Sollte es bei den durchwegs lösbaren Aufgaben sieben oder neun Punkte geben, würden die Ismaninger wieder unter die besten drei oder vier Mannschaften der Liga springen.

Trainer Frank Schmöller blockt diese Diskussion im Ansatz ab: „Nach einem Sieg sollten wir jetzt nicht gleich triumphierend durchs Dorf laufen.“ Der FC Ismaning benötige keine Serienplanung sondern die schrittweise Rückkehr zur alten Stärke: „Wir denken nur an Frohnlach, wollen gewinnen und dann wieder eine Woche durchatmen.“ Er betont aber auch, dass der Sprung des Zehnten Ismaning auf den neunten Rang „nicht unser Anspruch sein kann.“

Die Ruhe die durch den Erfolg in Schweinfurt entstand, wurde durch schlechte Nachrichten gestört. Bernd Häfele und Fabian Negele sind durch Faserrisse außer Gefecht gesetzt. Der starke Johannes Volkmar ist beruflich verhindert und wird nun auf einmal schmerzlich vermisst. Hugo Lopez und Sebastian Ruhl lagen bis Mitte der Woche mit Grippe flach. Das Finale der Ausfälle war gestern ein Unfall von Florian Wolf, dem ein Lastwagen hinten drauf fuhr. Der Einsatz des über Rückenschmerzen klagenden Offensivmannes ist fraglich.

Frank Schmöller nimmt die Personalien mit Galgenhumor hin: „zumindest kann ich bei der Aufstellung keine Fehler machen“. Der Coach nahm sich gestern noch einmal Sebastian Ruhl zur Brust. Mit den Leistungen des Innenverteidigers war Schmöller zuletzt nicht einverstanden. Die Ausfälle geben Ruhl eine neue Chance in der Startelf, es ist wohl eine der letzten für den kriselnden Abwehrchef. nb

Aufstellung: Pingitore - Hübl, Ruhl, Weiser, Siedlitzki - Bachinger, Storhas - Fries, Wolf (Lopez) - Stijepic, Bukowski.

Quelle: fussball-vorort.de

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